Therapeutisches Gold aus Bauchfett?

Wer hätte vor 10 Jahren gedacht, daß Fett auch nützlich sein kann – mit Interesse habe ich im aktuellen Profil den Artikel über Stammzellen gelesen, die laut US-Wissenschaftern nunmehr aus Bauch- und Hüftfett gewonnen werden können. Tatsächlich arbeiten wir in Wien bereits seit 2006 mit Stammzellen aus abgesaugtem Bauch- und Hüftfett, japanische Ärzte sogar seit 2003.

Wie man nun weiß lassen sich diese mesenchymalen Stammzellen, die jeder in unbegrenzter Anzahl besitzt, für eine Anzahl innovativer therapeutischer Anwendungen nutzen. Dies ohne, daß ethische Bedenken bestünden, wie etwa bei Stammzellen von Embryonen und ohne die sonst limitierenden Faktoren wie schmerzhafte und schwierige Gewinnung aus Knochenmark bzw. zu geringe Zelldichte wie bei Stammzellen aus Haut.

Da meine Ordination vor allem im Bereich Ästhetik und Regeneration arbeitet ergeben sich damit bei uns vor allem Anwendungen wie Brustvergrößerungen ohne Silikon, Gesichtsverjüngungen ohne Facelift, Narbenkorrektur etc. Doch weltweit wird in vielen Zentren an therapeutischen Anwendungen gearbeitet, die schwerkranke Menschen mit ihren eigenen Stammzellen heilen werden – und alles mit ein bißchen Hüftfett!

Ihr DDr. Heinrich

Silikonimplantate zur Identifizierung von Mordopfern?

Als ich kürzlich in den USA war las ich in den Medien, daß die Frau eines prominenten Finanzinvestors ermordet wurde. Ihr Mann wurde übrigens nach einer abenteuerlichen Flucht mit Schnellboot nach Kanada als Hauptverdächtiger gesucht und hat anschließend offenbar Selbstmord begangen. Ihr Mörder hatte ihre Leiche so unkenntlich gemacht, daß Sie nur mittels der Seriennummer ihrer Brustimplantate identifiziert werden konnte. Haben Implantate also doch ihr Gutes? Makaber, zugegeben.

Mich erinnerte dies an den Roman „Do Androids dream of Electric Sheep“, der als „Bladerunner“ unter der Regie von Ridley Scott mit Harrison Ford und Sean Young verfilmt wurde. Es ging dabei darum, flüchtige Replikanten, also quasi künstliche Menschen, die vernichtet werden mußten, von echten Menschen zu unterscheiden. Dies gelang indem man Hautzellen untersuchte, auf denen sich Marker mit Seriennummern fanden, die eine eindeutige Identifizierung als nachgemachter (replizierter) Mensch erlaubte. Natürlich verliebte sich Harrison Ford, der Bladerunner, dessen Aufgabe das Aufbringen und Vernichten von flüchtigen Replikanten war, ausgerechnet in Sean Young, eine Replikantin… Sie sollten sich den Film mal ansehen, wenn Sie ihn seinerzeit nicht gesehen haben.

Werden wir also auch bald alle Seriennummern eingepflanzt bekommen, um eindeutig identifiziert werden zu können? Solange die Kosmetische Chirurgie ohne Plastik auskommen kann, etwa indem Brustvergrößerungen durch Stammzellen aus körpereigenem Fett gemacht werden, sollten wir auf Plastikimplantate verzichten, auch wenn dies dereinst möglicherweise die Identifizierung erschweren sollte.

Ihr DDr. Heinrich

Schluß mit Plastik und Skalpell?

Es wird in der Tat Zeit, daß Patientinnen die Auswüchse einer übertriebenen und nicht mehr zeitgemäßen ästhetischen Chirurgie an sich selbst beheben lassen! Unnatürlich aussehende Silikonbrüste, geliftete, überstraffte Puppen-Gesichter – all dies könnte auch aus Sicht der behandelnden Ärzte bald der Vergangenheit angehören: Aus einer Skalpell- und Plastik-lastigen kosmetischen Chirurgie entsteht gerade eine fachübergreifende Schönheits- und Verjüngungsmedizin, in der Silikon, Plastik und Skalpell in den meisten Fällen verzichtbar sein werden!

Statt großzügiger Schnittführung mit dem Skalpell verwendet die „Neue Kosmetische Chirurgie“ minimal-invasive, schonende kosmetische Eingriffe unter reiner örtlicher Betäubung, statt Silikon körpereigene mittels Mikrokanülen aus Fettgewebe gewonnene Stammzellen, womit z.B. dauerhafte, natürlich aussehende, Plastik-freie Brustvergrößerungen längst möglich sind, sowie bioidentische Hormone und Wachstumsfaktoren! Diese Technologie macht endlich auch Operationen, wo viel Gewebe weggeschnitten wird, wie herkömmliches Facelift oder Lidkorrektur, verzichtbar. Körpereigene Stammzellen wirken unmittelbar lokal verjüngend und regenerierend und können so in vielen ästhetischen Behandlungen anstelle von straffenden und raffenden Symptombehandlungen mit dem Skalpell eingesetzt werden! Der Mickey-Rourke-Facelift-Look ist also von gestern!

In der perfekten und ausgewogenen Kombination schonender Behandlungsmethoden liegt das größte Potential der Neuen Kosmetischen Chirurgie! Fast alle kosmetischen Probleme von Gesicht, Körper und Haut können so optimal behandelt werden. Vor allem sind die Ergebnisse völlig natürlich. Das Wegschneiden mit dem Skalpell, bzw. das Einpflanzen von Silikon-Kissen und anderer Plastik-Sachen kommt in Zukunft wohl erfreulicherweise nur mehr in Ausnahmefällen in Betracht.

Ihr DDr. Heinrich

Hormongleichgewicht als Basis für Anti-Aging

Der positive Effekt von richtigem Essen, Gehirnjogging und Fasten ist unbestritten und sollte in der einen oder anderen individuellen Variation lebenslang beibehalten werden!

Entscheidend dafür, bis ins hohe Alter vital, leistungsfähig und jugendlich zu bleiben ist, dass alle Hormondrüsen des Körpers Hormone in der richtigen Menge produzieren. Für die Hormondrüsen ist die Hormonproduktion jedoch mit einem hohen Energieaufwand verbunden, weswegen der Körper oft schon ab dem 30. Lebensjahr an der Hormonproduktion zu „sparen“ beginnt. Wann und wie schnell dieses „Sparen“ eintritt, hängt vor allem vom Erbmaterial und den Lebensumständen (Bewegung, Ernährung, Stress etc.) ab. Man sieht den Menschen am Gesicht und am Körper an, ob sie bereits Hormone „sparen“ oder ob ihre Hormondrüsen noch genügend davon produzieren können: Jene Personen, die wesentlich jünger aussehen als sie sind, haben immer auch Hormonspiegel, die denen wesentlich jüngerer Menschen entsprechen.

Die beste Anti-Aging-Behandlung beginnt daher mit einer umfangreichen Analyse aller wichtigen Hormone, dem Feststellen von Hormondefiziten und einer anschließenden Therapie mit möglichst natürlichen, bioidentischen Hormonen. Dabei muss das Gleichgewicht aller Hormone besonders berücksichtigt werden – alles, selbst abnehmen fällt leichter, wenn die Hormone miteinander im Gleichgewicht sind.

Ihr DDr. Heinrich

Willkommen beim Blog zur Neuen Kosmetischen Chirurgie!

Auf diesem Blog berichte ich künftig über aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich der Neuen Kosmetischen Chirurgie.

Aus der kosmetischen Chirurgie entsteht gerade eine fachübergreifende Schönheits- und Verjüngungsmedizin, in der Silikon und Skalpell in den meisten Fällen verzichtbar sind. Ich nenne sie die Neue Kosmetische Chirurgie.

Eine wesentliche Säule der Neuen Kosmetischen Chirurgie sind minimal-invasive, schonende kosmetische Eingriffe unter reiner örtlicher Betäubung, die in den USA und Japan bereits in einigen wenigen führenden Zentren durchgeführt werden.

Eine weitere wichtige Säule der Neuen Kosmetischen Chirurgie sind körpereigene Stammzellen, gewonnen aus Fettgewebe, womit z.B. dauerhafte Brustvergrößerungen ohne Silikon möglich geworden sind! Nachdem wir schon seit Jahren zu diesem Thema forschen und bereits 2004 über die Arbeiten japanischer und amerikanischer Forscher berichteten, habe ich mich entschlossen, als erster europäischer Arzt unseren Patientinnen und Patienten ein neues Verfahren, das mit Stammzellen aus körpereigenem Fettgewebe arbeitet, anzubieten. Diese Technologie macht Operationen wie herkömmliches Facelift oder Lidkorrektur, aber auch Faltenbehandlungen mit sogenannten „Fillern“ verzichtbar. Stammzellen wirken unmittelbar lokal verjüngend und regenerierend und können so in vielen ästhetischen Behandlungen anstelle von straffenden und raffenden Symptombehandlungen mit dem Skalpell eingesetzt werden! Darüber hinaus bietet sich auch eine breite Palette von weiteren Anwendungen der Stammzell-Technologie in der regenerativen und therapeutischen Medizin, über die wir Sie auf dem Laufenden halten! 

Die dritte essentielle Säule der Neuen Kosmetischen Chirurgie ist Hormonal Regeneration®! Viele scheinbar „natürliche“ kosmetische und funktionelle Probleme des Alterns sind tatsächlich Symptome chronischen Mangels an bestimmten Hormonen und können entsprechend vorgebeugt und zum Teil auch rückgängig gemacht werden! Das heißt – überspitzt gesagt – „Altern“ (genauer gesagt das verfrühte „Premature Aging“) ist eigentlich eine behandelbare Mangel-Erkrankung! Mittels bioidentischer Hormone und weiterer therapeutischer Maßnahmen können die altersbedingt abgesunkenen Hormonspiegel wieder auf die individuellen Optimalwerte erhöht werden.

Ihr DDr. Heinrich