Körpereigenes Gewebe ist sicherer als Silikon und haltbarer als Macrolane!

27. März 2010

Silikon-Implantate haben – abgesehen davon, daß sie Fremdkörper sind und unnatürlich aussehen – eine Reihe von schwerwiegenden Nachteilen: Wußten Sie, daß Frauen mit Silikonimplantaten oft jahrelang Schmerzen haben, wenn sie in kühlem Wasser schwimmen gehen oder kalt duschen? Die Implantation macht sichtbare Narben notwendig, vor allem aber leiert sich die Brust nach einigen Jahren durch das Gewicht des Implantats aus und operative Straffungen mit Implantattausch werden nötig. Welche Wirkung die jahrzehntelang vom Implantat in den Körper abgegebenen kleinsten Silikonmengen haben weiß heute kein Arzt. Auch wenn kein Beweis für Krebsverursachung oder Giftwirkung besteht – Vorsicht ist angebracht! Körpereigenes Gewebe ist sicherer als Fremdkörper!

Bei Macrolane wird die Hyaluronsäure durch kleine Einschnitte unterhalb der Brust in nußgroßen Depots in die Brüste injiziert. Das bedeutet, dass bei jeder neuerlichen Einspritzung neue Einschnitte gemacht werden müssen, die natürlich wieder sichtbare Narben hinterlassen. Die nußgroßen Depots sind in den Brüsten als Verhärtungen fühlbar, weswegen sich Macrolane nicht für jede Brust eignet.

Zu den Kosten des Eingriffs: Da die Herstellfirma Qmed Ärzten für 10 ml Macrolane 350 (!) Euro verrechnet ist leicht zu errechnen, dass der Preis für eine Vergrößerung um relativ übliche 200 ml pro Seite ca. 14.000 Euro zuzüglich Chirurgenhonorar, Anästhesistenhonorar, OP-Raum-Gebühr etc. betragen würde. Wer will schon alle 2 Jahre soviel ausgeben?

Die Neue Kosmetische Chirurgie, die ich propagiere und derentwegen Patientinnen aus der ganzen Welt, sogar aus Beverly Hills, zu mir nach Wien kommen, erspart Frauen bei Brust-und Gesichtseingriffen Skalpell, Plastik und Silikon und bedeutet eine wesentliche Verbesserung von Gesundheit und Lebensqualität!

Kein medizinischer Eingriff ist risikolos, aber jeder Frau wird intuitiv einleuchten, daß von einem Fremdkörper mehr potentielle Gefahr ausgeht, als von körpereigenem Gewebe.

Anstelle von Silikon und Hyaluronsäure bietet sich die schonende Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett an: Klinische Studien aus Japan und den US haben mittlerweile klargestellt, dass mit körpereigenen Stammzellen angereichertes Eigenfett ein ideales, haltbares und ungefährliches Füllmaterial für Brustrekonstruktionen, z.B. nach Krebs-Operationen, aber auch zur kosmetischen Brustvergrößerung ist!

Bei weltweilt mittlerweile mehreren Tausend behandelten Patientinnen ist kein einziger Fall einer „Gewebewucherung“ oder „Nichteinheilung“ dokumentiert worden, wie manchmal ohne Untermauerung durch Studienergebnisse postuliert wird. Der Verdacht liegt nahe, daß diese „Risken“ nur Abwehr-Behauptungen jener plastischen Chirurgen sind, die sich über die Stammzellmethode nicht informiert haben und ihr Geschäft mit dem „schnellen Schnitt“ (OP-Dauer bei Silikon-Implantaten: 15 Minuten) in Gefahr sehen.

Dieses Verfahren erlaubt keinen „schnellen Schnitt“ für den Chirurgen, weil es sehr zeitaufwendig ist, zeitigt aber die besten möglichen Ergebnisse für die Patientin – Die mit körpereigenen Stammzellen vergrößerten Brüste sehen in jeder Position und in Bewegung völlig natürlich aus und fühlen sich auch so an, da sich aus den injizierten Stammzellen lebendes Fettgewebe bildet. Bei dieser Methode bleibt keinerlei sichtbare Narbe zurück.

Ihr DDr. Heinrich

Silikon-„Karriere“ und die Folgen

6. März 2010

Kürzlich wurde ich von einer Patientin konsultiert, die nach mehreren Implantatoperationen eine ausgeleierte, ausgedünnte Brust hat und darunter leidet. Da die Weichteildeckung der Implantate von Haus aus gering war und sich die Brust durch deren Gewicht zunehmend gedehnt hatte, wurden nach den ersten Implantaten ständig größere Implantate nötig, die das Problem der Ausdünnung und Ausdehnung weiter verstärkten.

Dies ist ein ständiges Problem bei Silikonimplantaten. Erst vor wenigen Tagen wurde ich wegen eines ähnlichen Falles vom Leiter einer deutschen Klinik kontaktiert, der mich fragt, ob stammzellangereicherter Eigenfetttransfer hier helfen könnte.

Implantate sind natürlich immer fühlbar, meist auch sichtbar, und dehnen das Brustgewebe; jeder Patientin muß erklärt werden, daß Implantate nach einigen Jahren wegen Ausdehnung des Brustgewebes aus Gründen der Optik getauscht werden müssen und daher mit Folgeoperationen zu rechnen sein wird. Dies bedeutet, wenn man nicht eine überdimensionierte, Fußball-ähnliche Brust möchte, daß die Brüste per Reduktionsplastik operativ zu straffen sind, um eine vernünftige Größe (wieder-)herzustellen.

Aus meiner Sicht gibt es nach der operativen Straffung zwei Optionen, um eine bessere Optik zu erzielen:

Ausschließlich Brustaufbau mit stammzellangereichertem Eigenfett. Natürlich fällt die Vergrößerung dann weniger beeindruckend, aber desto natürlicher aus. Dieser Weg wäre zu wählen, falls die Patientin mit ihren Implantaten generell unglücklich ist und sie auf jeden Fall los werden möchte.

Setzung neuer Implantate und Versuch der Auffüllung/Abrundung der Implantat-Kanten, sowie des Unterhautbindegewebes im Brust-/Brustkorbbereich mit stammzellangereichertem Eigenfett. Hier bleibt die Vergrößerung durch das Implantat bestehen, womit weniger Volumen bewegt werden muß.

Da das Problem weiterer Gewebsausdünnung durch das Implantat nur durch Verzicht auf weitere Implantate behoben werden kann, bevorzuge ich die erste Variante, auch wenn die Vergrößerung nicht so dramatisch ausfallen wird, wie mit Silikon. Dafür bleibt die Brust aber in Form und die Patientin kann sich auch weitere Jahre an ihr freuen, ohne alle paar Jahre aufwendige und komplikationsträchtige Folgeoperationen einplanen zu müssen.

Sollte man die Silikonimplantate nicht von Haus aus weglassen? Das fragt sich

Ihr DDr. Heinrich

Auch bei Brustvergrößerung mit Stammzellen zählt die Erfahrung des Arztes

12. Februar 2010

Ich bekomme sehr viele E-Mails von interessierten Damen aus aller Welt mit Anfragen zum Thema Brustvergrößerung mit Stammzellen. Mittlerweile hat sich diese Methode als Säule der Neuen Kosmetischen Chirurgie etabliert und spart vielen Patientinnen Silikon und Plastik-Chirurgie. Heute bekomme ich eine Zuschrift einer englischen Interessentin, in der mir diese schreibt, Sie hätte eine Konsultation bei einer Klinik gehabt, die CAL (Cell-Assisted Lipotransfer) zur Brustvergrößerung anbietet. Dort hätten ihr die Ärzte gesagt, daß sie zwar CAL (= die Stammzellmethode) seit kurzem anbieten, aber nicht empfehlen würden, weil sie mit den Ergebnissen nicht so zufrieden wären.

Meist stammen solche Statements von Plastischen Chirurgen, die gerne Silikon implantieren wollen und nicht zugeben möchten, mit der Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett nicht vertraut zu sein. Immer wieder werden mir aber Patientinnen von ausländischen Kliniken geschickt, wo man zwar auch die Stammzellmethode verwendet, aber noch nicht so viel Erfahrung damit hat, wie wir hier in Wien. Da die Ärzte wissen, daß ich in Europa die meisten Patientinnen mit dieser Methode operiert habe, empfehlen sie immer wieder Patientinnen, zu mir nach Wien zu fliegen.

Viele Details sind entscheidend für den Erfolg mit dieser Methode – dazu gehört z.B. die richtige Fettgewinnung: Nur bei üppig mit Fettpolstern ausgestatteten Patientinnen kann die herkömmliche Fettabsaugung mit Standardkanülen verwendet werden. Bei schlankeren Patientinnen müssen feinere Mikrokanülen zur Fettgewinnung herangezogen werden, da man mittels Standardkanülen nicht genügend Fett gewinnen könnte, ohne unansehnliche Dellen zu produzieren. Nur durch Fettabsaugung mit Mikrokanülen kann man genügend Fett auf sehr schonende Weise auch in Regionen gewinnen, die sich für die Absaugung mit Standardkanülen verbieten würden.

Sehr wichtig für den Erfolg bei der Stammzellmethode ist, daß der Arzt fachübergreifend genug ausgebildet ist, um wirklich zu verstehen, was bei der Stammzellisolation und der Stammzellimplantation abläuft. Rein chirurgische Ausbildungen fokussieren auf handwerkliche rekonstruktiv-operative Fähigkeiten mit dem Skalpell. Für Ausbildung im Bereich Fettabsaugung, Eigenfetttransplantation oder gar Stammzelltechnologie und Tissue Engineering ist da kein Platz.

Nur die Fachausbildung zum Facharzt* für Allgemeinmedizin (mit Spezialisierung auf Kosmetische Chirurgie, Anti-Aging und Stammzellmedizin) garantiert Ihnen, daß Ihr Arzt technisch „up to date“ ist und nicht in erster Linie Skalpell und Silikon verwenden will, obwohl es längst schon bessere, modernere und schonendere Methoden gibt!

Ihr DDr. Heinrich

* in Österreich: Arzt für Allgemeinmedizin

Instant Chi® – Anti-Aging und „Burnout“-Schutz aus der Box?

4. Februar 2010

Wie jeder Leser meines Blogs weiß, befasse ich mich seit langer Zeit mit hormoneller Regeneration und weiß daher wie wirksam eine individuell abgestimmte Ergänzungsbehandlung mit bioidentischen Hormonen in den meisten Fällen ist. Diese individualisierte Therapie, bei der die Hormonspiegel aller Hormone auf die Optimalwerte junger Erwachsener angehoben werden, hat eine großartige Wirkung! Sie erspart in vielen Fällen Plastische Chirurgie und Kosmetische Operationen wie Facelifts und Lidkorrekturen, und erleichtert oft genug, gemeinsam mit der Fettabsaugung mit Mikrokanülen, die ansonsten schwierige Gewichtabnahme!

Als wichtige Säule der Neuen Kosmetischen Chirurgie verjüngt Hormonal Regeneration sichtbar, spürbar und nachhaltig, erfordert aber die Verwendung einer Vielzahl von Hormondarreichungen per Kapseln, Cremes, Injektionen und Pulvern; sie ist einigermaßen aufwendig und auch teuer, weshalb sie als Dauertherapie für die breite Masse der Patienten zur Zeit nicht infrage kommt.

Praktisch wäre wohl, so dachte ich, eine Therapie mit bioidentischen Hormonen, die wenig kosten und in Form einer einzigen Pille anwendbar sein würde! Meine Forschungen haben nun so eine kompakte, kostengünstige Niedrigdosistherapie mit bioidentischen Hormonen erbracht: Sie wird in wenigen Modifikationen hergestellt, die für die meisten Patienten passen. Sozusagen Anti-Aging aus der Box! Diese Therapie habe ich Instant Chi genannt!

Instant Chi wird in Form einer Kapsel/Tag, meist in der Früh, eingenommen, es enthält bioidentische Hormone in perfekter Abstimmung; Instant Chi regeneriert und stärkt den Körper bei regelmäßiger Einnahme! Natürlich wirkt Instant Chi nicht so intensiv und umfassend regenerierend wie eine maßgeschneiderte Hormonal Regeneration, aber es wirkt so gut, daß jeder nach einigen Wochen Einnahme den Unterschied an Belastbarkeit, Stress-Toleranz und Wohlbefinden an sich feststellen kann! Viele meiner Patienten/innen motiviert der Erfolg mit Instant Chi, bei nächster Gelegenheit auch mal mehr in eine komplette Hormonal Regeneration-Erholungskur zu investieren!

In der Zwischenzeit hilft Instant Chi diesen Patienten und Patientinnen, das „Burnout“ – nämlich die Folgen der chronischen Überlastung der Hormondrüsen durch Stress und nicht naturgemäße Lebensweise – zu lindern! Viele Patienten/innen erzählen mir begeistert, um wie viel strahlender und vitaler sie schon nach kurzer Einnahme aussehen!

Genug der vielen guten Worte – probieren Sie Instant Chi doch bitte mal für ein paar Wochen aus und überzeugen Sie sich selbst! Der Versuch wird Sie überzeugen!

Ihr DDr. Heinrich

Qualität der Beratung bei Schönheitschirurgen

4. Januar 2010

Wieder einmal führte ein Konsument-Test über „Beratung bei Schönheitschirurgen“ zu medialer Resonanz. Obwohl wir nicht getestet wurden, hier ein paar Gedanken von mir:

Bemängelt wurden im Test u.a. längere Wartezeiten der Patientinnen und Patienten im Warteraum verschiedener Schönheitschirurgen. Wartezeiten sind ärgerlich, jeder kennt das. Allerdings sind sie nicht vollständig zu vermeiden, besonders, wenn der Schönheitschirurg sehr gefragt ist und sich Mühe gibt, auf seine Patientinnen optimal einzugehen. Wie viel Zeit dies beansprucht, hängt vom Einzelfall ab und ist im Vorhinein nicht kalkulierbar.

In meiner Ordination Clinic DDr. Heinrich® bieten wir deshalb neben den herkömmlichen Terminen gegen erhöhtes Honorar auch VIP-Termine ohne Wartezeiten, auf Wunsch auch außerhalb der Ordinationszeiten an.

Ferner wird im Test wieder einmal der alte Mythos bedient, es gäbe ein bestimmtes Spezialfach der Chirurgie, daß zur kosmetischen Chirurgie ausbilden würde. Diese Darstellung ist falsch; zahlreiche erfolgreich in der kosmetischen Chirurgie tätige Ärzte für Allgemeinmedizin, Hautärzte, Frauenärzte, HNO-Ärzte, bzw. Ärzte mit anderen Spezialisierungen beweisen täglich das Gegenteil.

Natürlich gibt es keinen „Facharzt für Kosmetische Chirurgie“. Die ärztliche Berufsausbildung aller Fächer hat die Therapie von Krankheiten bzw. körperlichen Gebrechen zum Ziel. Spezialkenntnisse für kosmetische Eingriffe erwerben Ärzte aller Fachrichtungen nur im Rahmen freiwilliger Zusatzausbildungen. Dabei zählt nicht das Herkunftsfach des Arztes sondern Begabung und Fokussierung auf die angewendeten Techniken.

Hinzu kommt, daß sich die kosmetische Chirurgie zurzeit in einem Wandel befindet: Anstelle von Behandlungen mit Skalpell und Silikon unter Vollnarkose treten sanfte und schonende ambulante Behandlungen wie die Fettabsaugung mit Mikrokanülen oder die Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett. Das Repertoire der Methoden dieser „Neuen Kosmetischen Chirurgie“ stammt aus verschiedenen Teilbereichen der Medizin. Dabei tun sich jene Ärzte leichter, die eine fachübergreifendere Grundausbildung absolviert und zusätzlich zu chirurgischen auch in internistischen Kategorien zu denken gelernt haben.

Deshalb rate ich Ihnen, bei Interesse an einem kosmetischen Eingriff zu prüfen, ob der Kosmetische Chirurg Arzt für Allgemeinmedizin mit Zusatzausbildungen im Bereich der kosmetischen Chirurgie und der Anti-Aging-Medizin ist – wahrscheinlich wird Ihr Eingriffsergebnis nämlich besser ohne Skalpell und Plastik!

Ihr DDr. Heinrich

Clooney auf der Flucht vor Plastik-Brüsten…

20. Dezember 2009

Auch wenn einem Clooneys Freundin leid tut – sowohl als Mann, auch als Schönheitschirurg kann ich ihn verstehen. Es gibt kaum etwas Unerotischeres als pralle Plastikbrüste! So wird es in der Tat Zeit, daß Patientinnen – wie kürzlich im Profil zu lesen war – weltweit die Auswüchse einer übertriebenen und nicht mehr zeitgemäßen ästhetischen Chirurgie an sich selbst beheben lassen! Unnatürlich aussehende Silikonbrüste, geliftete, überstraffte Puppen-Gesichter – all dies könnte auch aus Sicht der behandelnden Ärzte bald der Vergangenheit angehören: Aus einer Skalpell- und Plastik-lastigen kosmetischen Chirurgie entsteht gerade eine fachübergreifende Schönheits- und Verjüngungsmedizin, die „Neue Kosmetische Chirurgie“, in der Silikon, Plastik und Skalpell in den meisten Fällen verzichtbar sein werden!

Statt großzügiger Schnittführung mit dem Skalpell verwendet die „Neue Kosmetische Chirurgie“ minimal-invasive, schonende kosmetische Eingriffe unter reiner örtlicher Betäubung, statt Silikon körpereigene, mittels Mikrokanülen aus Fettgewebe gewonnene Stammzellen, womit z.B. dauerhafte, natürlich aussehende, Plastik-freie Brustvergrößerungen längst möglich sind, sowie bioidentische Hormone und Wachstumsfaktoren!

Hätte sich Clooneys Freundin für eine dezente und völlig natürlich aussehende Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett entschlossen, wäre er sicher bei ihr geblieben. Wahrscheinlich hätte er sich gewundert, weshalb Ihre Brust größer und voller gewesen wäre, ohne anzunehmen, dass ärztliche Kunst dabei nachgeholfen hätte.

Ihr DDr. Heinrich

Botox bei ägyptischen Mumien?

5. Dezember 2009

Ägypten hat mich immer fasziniert. Kürzlich sah ich einen beeindruckenden Bericht von den Ausgrabungen im antiken Tanis durch. Dort wurden – was recht unbeachtet blieb – die unberührten Gräber der Pharaonen Psuennes und Chechonk gefunden.

Dabei hatte ich auch Gelegenheit, Fotos einiger Mumien aus dieser späteren Epoche des Neuen Reiches zu betrachten. Sie sahen aus wie zu ausgiebig mit Plastischer Chirurgie, Botox und Fillern behandelt: Faltenfrei, gerundet, aber eben leblos, fahl und alt. Zu jener Zeit ging man nämlich dazu über, die Gesichter der Leichen vor der Konservierung mit Natronpulver mit verschiedenen „Fillern“ zu behandeln, um volle faltenlose Wangen trotz Austrocknung zu erzielen.

Ich werde oft gefragt, weshalb ich kein Botox anbiete, obwohl es zweifelsfrei ein sicher wirkendes Therapeutikum gegen Falten ist. Wenn man ein Gesicht über längere Zeit mit Botox und Fillern behandelt, kommt es zu Veränderungen des Gewebes, die dem Gesicht auf schaurige Weise etwas Lebloses, Mumien-ähnliches geben. Botox lähmt nämlich nicht nur die Muskulatur, womit Falten verstreichen, sondern macht die Haut auch dünner, fahler und trockener, das heißt, älter aussehend. Vor allem, weil es die Drüsen der Unterhaut rückbildet (ein Effekt, den man sich in der Therapie von Schweiß-Händen oder -Achseln zunutze macht).

Gibt es eine Alternative in der Faltenbehandlung? Ja – die Neue Kosmetische Chirurgie hat in der Tat Besseres anzubieten: Growth Factors (Wachstumsfaktoren), das sind bestimmte Gewebshormone, die mittels einer speziellen Form der Mesotherapie in die Haut eingebracht werden, und natürlich die Therapie mit körpereigenen Stammzellen, gewonnen durch Fettabsaugung mit Mikrokanülen! Beide Therapien bewirken, daß sich die Gesichtshaut deutlich verjüngt, strafft und sich Falten reduzieren.

Kann man Botox in der Kosmetischen Chirurgie trotzdem sinnvoll einsetzen? Ja, etwa, wenn die Mimik nach einem Eingriff einige Monate reduziert werden soll, um ein perfektes Heilen im Gesichtsbereich zu fördern.

Viele Frauen wären wohl gern Prinzessin am Hofe Pharao Chechonks gewesen, aber die wenigsten würden gern zu Lebzeiten wie eine Mumie aussehen, wenn sie die Wahl haben. Daher bin ich optimistisch, daß sich die neuen natürlichen Methoden durchsetzen werden und der Mumienlook bald der Vergangenheit angehören wird.

Ihr DDr. Heinrich

Gelenksschäden durch Übergewicht und was man dagegen heute schon tun kann

28. November 2009

Aktuelle Untersuchungen legen nahe, daß Gelenke von Übergewichtigen nicht nur aufgrund der überschüssigen Kilos geschädigt werden. Der Verschleiß der Gelenksknorpel an Hüft- und Kniegelenken wird, so die Studien, auch durch vom Fettgewebe abgegebene Hormone begünstigt – Leptin und Resistin spielen dabei eine besondere Rolle.

Die Häufung von Gelenksschäden bei Übergewichtigen hat tatsächlich mehrere Ursachen. Neben der mechanischen Überlastung werden wahrscheinlich durch das vom Fettgewebe produzierte Hormon Leptin Entzündungsreaktionen in den Gelenken, die den Gelenksknorpel schädigen, getriggert.

Um Schäden an Gelenken vorzubeugen, könnte die entzündungsfördernde Wirkung von Leptin mit Medikamenten vermindert werden. Derartige Medikamente befinden sich momentan noch in Entwicklung. Ebenso wirkungsvoll ist aber eine Beseitigung der Ursache für die erhöhte Produktion von Leptin: Das Übergewicht.

Die Methoden der Neuen Kosmetischen Chirurgie geben Medizinern dazu bereits heute wirkungsvolle Mittel in die Hand: Zunächst eine schonende Fettabsaugung mit Mikrokanülen an den Problemzonen, um überschüssiges Fett zu entfernen. Anschließend bioidentische Hormone gegen die Ursachen des Übergewichtes, meist hormonelle Imbalance. Kombiniert mit einem individuellen Trainings- und Ernährungsprogramm kann so ärztlich unterstützt das Idealgewicht nachhaltig erreicht werden. Natürlich setzt all dies eine gewisse Selbstdisziplin des Patienten voraus – auch ein „Königsweg“ muß klarerweise vom König persönlich gegangen werden.

Ihr DDr. Heinrich

Ballon-Silikonbrüste

11. November 2009

Vor einiger Zeit konsultierte mich eine Patientin nicht wegen Brustvergrößerung oder Fettabsaugung sondern wegen hormoneller Regeneration und zeigte mir – eher zufällig – auch Ihre Brüste. Sie hatte vor 20 Jahren mit kleinen 100 ml-Implantaten begonnen und nach mehreren Implantatentfernungen steht sie mittlerweile bei gewaltigen 800-ml-Implantaten auf jeder Brustseite. Und sie ist kein Einzelfall!

Silikonimplantate leiern durch ihre Härte und ihr Gewicht jede Brust soweit aus, daß nach einigen Jahren entweder eine operative Straffung oder ein deutlich größeres Implantat nötig ist, damit nicht alles Falten zieht und hängt. Irgendwann ist man dann beim Ballon, der halt in dem Fall nicht schwebt sondern die Brüste noch stärker nach unten zieht. Hier muß in der Kosmetischen Chirurgie ein Umdenken einsetzen! Plastik-Chirurgen müssen ihre Patientinnen darüber aufklären, was sie in den Jahren nach der Implantation erwartet:

Eine Großbaustelle Brust mit mehreren Folge-Operationen. Da die Komplikationsrate bei Implantat-Operationen auch von versierten Plastik-Chirurgen mit 8 bis 10 % angegeben wird (daher wohl höher ist als zugegeben), kann man sich ausrechnen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit unerwünschter Komplikationen bei 5 Operationen sein wird: 1/10 × 5 = 50 %! Ich kann nur an Ihre Vernunft appellieren – vermeiden Sie wenn möglich Plastik-Chirurgie bei kosmetischen Problemen! Vermeiden Sie es, Ihre Brust zur Silikon-Problemzone zu machen!

Wenn Sie eine Brustvergrößerung wünschen greifen Sie bitte zu den sanften Methoden der Neuen Kosmetischen Chirurgie, zur Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett. Natürlich ist dies etwas teurer als Silikon, aber bedenken Sie, daß Sie maximal eine zweite Einspritzung benötigen, wenn Ihre Brust von Haus aus zu straff und klein für eine ausreichende Vergrößerung mit einem Eingriff war. Auch ist die Komplikationsrate viel geringer. Bei Silikon hingegen sind Sie auf etwa 5 Tausch-Operationen sowie mindestens eine Straffungs-Operation in den nächsten 20 Jahren abonniert und Sie haben eine „gute“ Chance auf Komplikationen. Und, ehrlich, wer findet künstliche Ballonbrüste denn heute wirklich noch sexy – George Clooney lief bekanntlich seiner Freundin schon wegen 280 ml Silikon davon…

Ihr DDr. Heinrich

Miss Plastik-Chirurgie als Schönheitsideal?

14. Oktober 2009

Kürzlich berichteten der ORF und zahlreiche andere Medien über eine außergewöhnliche Miss-Wahl aus Ungarn: Bei der Miss Plastic Hungary durften nur Kandidatinnen antreten, die zuvor plastisch-chirurgische Eingriffe über sich ergehen ließen. Den Titel gewann schließlich eine 22-jährige Hostess, bei der Chirurgen nicht nur mit Spritzen nachgeholfen hatten – eine Behandlung mit Botox alleine hätte nämlich nicht ausgereicht, um an der Miss-Wahl teilnehmen zu dürfen.

Den Berichten zufolge gewannen aber nicht nur die mit Plastik „aufgehübschten“ Damen Preise, sondern auch die Plastik-Chirurgen, die mit Skalpell und Silikon der Natur nachhalfen. Eine Bewerberin hatte sogar eine Operation an den Zehen über sich ergehen lassen, um dem Ideal des „perfekten Körpers“ scheinbar näherzukommen. Doch diese Wahl erscheint im Lichte der aktuellen Trends und Entwicklungen im Bereich der Schönheitsmedizin geradezu anachronistisch.

Seit einiger Zeit geht der Trend in der Schönheitsmedizin unzweifelhaft in Richtung der Wiederherstellung der natürlichen Schönheit und Gesundheit. Ein gesunder Körper strahlt nämlich immer auch Schönheit aus und natürliche Schönheit kann zu einem besseren Wohlbefinden führen.

Die Neue Kosmetische Chirurgie hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst schonend und natürlich zu mehr Schönheit und Gesundheit zu führen: Brustvergrößerungen mittels Silikonimplantaten und operative Facelifts können in vielen Fällen durch Behandlungen mit Stammzell-angereichertem Eigenfett ersetzt werden – die Folge sind natürliche Ergebnisse ohne Narben und implantierte Fremdkörper. Hartnäckige Fettdepots können mittels eigens entwickelter und patentierter Mikrokanülen schonend entfernt werden, in vielen Fällen reicht schon das Beheben hormoneller Imbalancen mittels bioidentischer Hormone (Hormonal Regeneration®), um kosmetische Verbesserungen zu erzielen.

Wer hingegen besonders künstlich aussehen will, mag auch in Hinkunft zu Plastik und Plastik-Chirurgie greifen. Ob die Ergebnisse auch außerhalb eines Miss-Plastik-Contests einen Preis verdienen, sei dahingestellt.

Ihr DDr. Heinrich