„Implantatplatzer“ bei Amy Winehouse

Kürzlich berichteten die Medien, daß der Sängerin Amy Winehouse ein Brustimplantat geplatzt ist. Einige Zeit davor hatte sie sich spontan und von den Medien vielbeachtet ihre Brüste mit Implantaten vergrößern lassen. In einer weiteren Operation mußte angeblich das defekte Implantat gewechselt werden! Doch „Implantatplatzer“ und „Implantatwechsel“ alle paar Jahre, wie sie von Silikonimplantaten her bekannt sind, gehören mit der Brustvergrößerung mit körpereigenen Stammzellen der Vergangenheit an: Neben einem natürlichen Äußeren bestechen mit körpereigenen Stammzellen vergrößerte Brüste dadurch, daß sie „wartungsfrei“ sind!

Neben dem vergleichsweise seltenen Platzen eines Silikonimplantates gibt noch eine Reihe weit häufiger auftretender negativer Auswirkungen künstlicher Brustimplantate: Viele Trägerinnen von Silikonimplantaten klagen jahrelang über Schmerzen beim Schwimmen oder Duschen mit kaltem Wasser. Sogenannte Kapselfibrosen beeinträchtigen das optische Ergebnis und verursachen Beschwerden. Bei der Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten dehnt sich nach einigen Jahren die Brust aufgrund des Implantats aus, sie beginnt zu hängen, ein Implantattausch wird erforderlich. Meist werden dabei größere Implantate eingesetzt, um die Brust praller erscheinen zu lassen. Letztendlich ist in vielen Fällen eine operative Bruststraffung von Nöten. Viele Stars haben daher in der letzten Zeit Implantate einfach entfernen lassen. Wie läßt sich dann aber Volumen wiederherstellen?

Mit körpereigenen Stammzellen! Die Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett ist ein prominentes Beispiel für den Ersatz von plastisch-chirurgischen Operationen durch minimalinvasive chirurgische Eingriffe unter örtlicher Betäubung. Wir wandten diese revolutionäre Methode Anfang 2007 in meiner Wiener Ordination Clinic DDr. Heinrich® erstmals in Europa an. Beim Eingriff wird zunächst Eigenfett durch Fettabsaugung mit Mikrokanülen aus dem Körper der Patientin abgesaugt. Anschließend wird es in einem Laborprozeß mit körpereigenen Stammzellen angereichert und mit feinen Injektionsnadeln in die Brust eingebracht. Aus den Stammzellen bildet sich lebendes, körpereigenes Gewebe. Die so vergrößerte Brust sieht in jeder Position vollkommen „echt“ aus und fühlt sich auch so an. Sie altert ganz natürlich mit dem Körper mit.

Da die körpereigenen Stammzellen lokal verjüngend wirken, ist ein weiterer Einsatzbereich in der ästhetischen Medizin das Facelift ohne Skalpell, bei dem die Stammzellen in Gesicht und Halsregion injiziert werden. Ergebnis ist ein dauerhaft um bis zu 15 Jahre verjüngtes, natürlich wirkendes Gesicht. Auch in der Behandlung von Haarausfall bahnt sich ein wichtiges Einsatzgebiet für Stammzellen an, die Haartransplantationen bald überflüssig machen könnten.

Dank ästhetischer Eingriffe mit Stammzellen werden Silikon, Skalpell und Liftings bei Brust und Gesicht in vielen Fällen überflüssig. Mit Stammzell-angereichertem Eigenfett hat die kosmetische Medizin bereits heute das Mittel in der Hand, um viele Probleme der körperlichen Schönheit erfolgreich nachhaltig und natürlich zu behandeln, meint

Ihr DDr. Heinrich

Dicke Deutsche: Studie übersieht Hormone als Ursache

Wenn in der „Verzehrstudie“ Übergewicht mit dem Bildungsstand in Zusammenhang gebracht wird, mag das durchaus richtig sein. Eine wesentliche Ursache wurde jedoch übersehen: Hormonelle Ungleichgewichte. Bei Übergewicht werden meist von einzelnen Hormonen zu viel oder zu wenig produziert. Ist ursprünglich der Grund für dieses Ungleichgewicht häufig im Ess-Verhalten zu suchen, macht dieses Ungleichgewicht Bemühungen zur Gewichtabnahme nur durch Diät oft wenig erfolgreich.

Bei Männern zeigt sich Hormonmangel – konkret eine zu geringe Produktion von Wachstumshormonen – in dem typischen „Schwimmreifen“, der ab 40 unattraktiv macht. Bei Frauen kann das Fehlen von Progesteron der Grund sein, warum sie ab 40 vor allem um Bauch und Brüste herum immer üppiger werden.

Viele Menschen können nur schwer abnehmen, weil sie verhältnismäßig zu viel Cortisol oder zu wenig Schilddrüsenhormon produzieren. Oft beginnen hormonelle Ungleichgewichte ab der Schwangerschaft – Frauen nehmen dann nicht mehr so leicht ab wie davor.

Nach einer genauen Analyse der Hormonspiegel ist eine Behandlung mit bioidentischen Hormonen eine Möglichkeit, wieder Gleichgewicht im Körper herzustellen und die nachhaltige Gewichtabnahme zu erleichtern. Selbstverständlich muß eine individuell angepasste Ernährung mit reduzierter Aufnahme von Kohlenhydraten sowie entsprechende Bewegung hinzukommen!

Ihr DDr. Heinrich

Sex and the City – Samantha und die Hormone

In der aktuellen Folge von SATC verjüngt sich Samantha Jones mit bioidentischen Hormonen, die sie in Form von vielen bunten Pillen zum Frühstück einnimmt bzw. als Cremes aufträgt. „Ich bin 52 Jahre alt, wenn ihr 50 seid, werde ich so aussehen wie 35“, motiviert sie ihre Freundinnen Carrie, Miranda und Charlotte. Bei einer Reise nach Abu Dhabi werden ihr die Hormonpräparate allerdings als „Drogen“ beim Zoll abgenommen, obwohl sie betont, daß sie „bioidentisch und aus Yamswurzel gewonnen“ seien.

Ihrer hormonellen Verjüngungsquelle abrupt beraubt leidet sie sehr bald darunter, daß sie – trotz verführerischer, sportlicher Männer am Hotelpool – keine richtige Lust mehr am Sex empfindet. Als sie zum schlechten Schluß noch wegen Küssens am Strand eingesperrt wird, flüchten ihre Freundinnen und sie mit dem nächsten Flugzeug in die USA, „… das Land der Freiheit und der Hormone“, wo sie ihre Empfindungen mit ihrem in Abu Dhabi kennengelernten Mann, dank Melatonin, Testosteron etc. ohne körperliche oder juristische Beeinträchtigungen richtig ausleben kann.

Ab einem Alter von etwa 40 Jahren, bei starker beruflicher Belastung auch schon früher, ist eine regelmäßige Kur mit bioidentischen Hormonen sehr empfehlenswert, weil dadurch vielen Einschränkungen des Alterns vorgebeugt werden kann. Im Gegensatz zu früher, als Ärzte nur künstliche Sexualhormone verschrieben, die einige Nebenwirkungen hatten, wird bei der Hormonal Regeneration jedes verringerte Hormon mittels bioidentischer Hormone ergänzt, sodaß der Hormonspiegel einer jungen Person nachgebildet wird. Damit können sich die überlasteten Hormondrüsen erholen und ihre Eigenproduktion herunterfahren. Die so erzielte Befindlichkeitsverbesserung und Leistungssteigerung tritt sehr schnell ein, innerhalb weniger Wochen. Ein nachhaltiges Ergebnis mit sichtlicher körperlicher Verjüngung erfordert aber einige Monate anhaltende optimale Behandlung beim Spezialisten.

Allerdings wäre Samantha zu empfehlen, ihre Therapieeinstellung das nächste Mal in unserer Ordination Clinic DDr. Heinrich® in Wien zu machen, damit sie nicht weiterhin eine ganze Handvoll farbiger Pillen beim Frühstück einnehmen muß: Als Folge meiner Forschungsarbeit gibt es bereits ein Kombinationspräparat von bioidentischen Hormonen, bei dem in einer einzigen Kapsel die Tagesdosis der wichtigsten bioidentischen Hormone enthalten ist: Instant Chi by Clinic DDr. Heinrich®. Diese Kapsel müßte Samantha fünfmal die Woche einmal täglich einnehmen. Intensivere Hormonal-Regeneration-Therapien erfordern auch regelmäßige Injektionen. Außerdem würde Samantha bei uns in Wien eine ärztliche Bestätigung für den Zoll bekommen, sodaß sie ihre Hormonpräparate das nächste Mal durch den Zoll bekommt, wenn sie auf Urlaub fährt, denn eine Hormonal-Regeneration-Kur sollte natürlich über den geplanten Zeitraum ohne Unterbrechung eingenommen werden.

Ihr DDr. Heinrich

Statt Silikon, Skalpell und Plastik – Plädoyer für eine Neue Kosmetische Chirurgie

Als Kosmetischer Chirurg und Anti-Aging-Mediziner der Fachrichtung Allgemeinmedizin befasse ich mich schon seit längerer Zeit kritisch mit den weltweit zunehmenden, abschreckend unnatürlichen Ergebnissen, die ein entfesselter plastischer Operationseifer bei zunehmend jüngeren Patientinnen hinterlässt!

Es liegt etwas im Argen bei der Kosmetischen Chirurgie, kein Zweifel! Das Problem sind aber nicht etwa Kosmetische Chirurgen, die nicht als Plastische Chirurgen ausgebildet wurden und dennoch kosmetisch operieren. Warum sollten sie auch nicht – die Kosmetische Chirurgie wurde schon maßgeblich von Allgemeinmedizinern und Ärzten anderer Fächer vorangetrieben, als es das Fach Plastische Chirurgie, das in Österreich erst seit etwa 20 Jahren besteht, noch lange nicht gab. Sie kann daher auch nicht etwa Plastischen Chirurgen vorbehalten sein, die bekanntlich in ihrer Spitalszeit genauso wenig wie andere Ärzte kosmetisch chirurgisch ausgebildet wurden. Die vom, von mir sehr geschätzten, Prof. Turkof im Artikel „Schlachtfeld Schönheit“ in Profil 36/08 richtig kolportierten „Ausbildungskurse“ hat er aus diesem Grund genauso besuchen müssen, wie wir anderen Kosmetischen Chirurgen.

Das Problem liegt vielmehr gerade darin, dass Plastische Chirurgen aufgrund ihres Ausbildungsschwerpunktes in der Wiederherstellungs-Chirurgie nach Tumoren und Unfällen häufig zu Operationsmethoden tendieren, die oft chirurgisch betrachtet großartige Leistungen darstellen, für die in der Kosmetischen Chirurgie gefragten subtilen Verbesserungen von Aussehen und Körperform aber zu eingreifend und belastend sind. Hand in Hand mit unrealistischen Veränderungswünschen (z.B. Michael Jackson) resultiert daraus eine hohe Rate an Komplikationen sowie viele Patienten mit überstrafftem, unnatürlichem Aussehen.

Hier ist zum Wohle der Patientinnen eine Neue Kosmetische Chirurgie gefragt, in der sanft und schonend operiert und wo immer möglich auf Skalpell, Silikon und Plastik verzichtet wird! Diese Neue Kosmetische Chirurgie gehört in die Hände von medizinisch umfassend ausgebildeten, fachübergreifend denkenden Ärzten, die nicht jedes kosmetische Problem, das durch Stress und Hormonmangel entstanden ist, primär durch plastisch-rekonstruktive Operationen lösen wollen.

Diese Neue Kosmetische Chirurgie gibt es bereits – sie basiert auf minimalinvasiven kosmetischen Eingriffen, körpereigenen Stammzellen und bioidentischen Hormonen. Sie erspart Frauen bei Brust- und Gesichtseingriffen Skalpell, Plastik und Silikon, liefert natürlich aussehende Ergebnisse und bedeutet eine wesentliche Verbesserung von Gesundheit und Lebensqualität!

Hollywood gibt ja in vielen Bereichen Trends vor – auch dort geht die Ära der überspannten Puppengesichter und Silikonbrüste mittlerweile zu Ende. Viele Stars wenden sich von der Plastik-Chirurgie ab und schwören auf die sanfteren Methoden der Neuen Kosmetischen Chirurgie! Man darf also vorsichtig optimistisch sein, daß auf dem „Schlachtfeld Schönheit“ in Zukunft weniger Blut fließen wird!

Ihr DDr. Heinrich

Warum Kalorienrestriktion alt machen kann

Oft wird in den Medien die sattsam bekannte Theorie, man könne durch Kalorienrestriktion länger leben, als einzige wissenschaftlich fundierte Form der Lebensverlängerung bezeichnet. Der wichtigste Proponent und Erfinder dieser These, Roy Walford, starb 2004 mit 79 Jahren, obwohl er darauf zählte, weit über 100 Jahre zu leben. Er sah aufgrund seiner Mangelernährung kachektisch und chronisch krank aus. Das gleiche gilt für seine Tochter, die seine These fortführt und dabei mit etwa 40 Jahren bereits aussieht wie eine chronisch kranke 60-Jährige.

So eine Ernährung soll gesund sein? Wer krank aussieht ist nicht gesund! Durch die unzureichende Zufuhr von Proteinen werden u.a. zu geringe Mengen an Hormonen produziert, weswegen der Organismus schneller altert und – wegen geringerer Widerstandsfähigkeit – auch eher stirbt.

Viele scheinbar „natürliche“ kosmetische und funktionelle Probleme des Alterns sind tatsächlich Symptome chronischen Mangels an bestimmten Hormonen. Deswegen muß eine Ernährung, die Altern verlangsamen will, die für die optimale Hormonproduktion erforderlichen Nährstoffe, Kalorien und Proteine zuführen. Es mehren sich allerdings die Hinweise, dass intermittierendes Fasten – wie es weltweit in religiösen und medizinischen Traditionen vorgesehen ist – empfehlenswert sein könnte.

In der Neuen Kosmetischen Chirurgie verwenden wir bioidentische Hormone, um die altersbedingt abgesunkenen Hormonspiegel wieder auf die individuellen Optimalwerte zu erhöhen, was häufig zu einem beeindruckenden Verjüngungseffekt führt. Es stimmt also nicht, daß Verjüngung heute, wie oft dargestellt, noch unmöglich sei – sie ist durch den balancierten Einsatz bioidentischer Hormone schon heute erlebbar und beweisbar! Hartnäckige Zeichen des Alters können erfolgreich mittels der Fettabsaugung mit Mikrokanülen zum Verschwinden gebracht werden. Nebenbei bemerkt: Bioidentische Hormone sind auch eine wichtige Säule der ärztlich unterstützten Gewichtsabnahme.

Ihr DDr. Heinrich

Fragen und Antworten zur Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett

F: Wie lange arbeiten Sie bereits mit Stammzell-angereichertem Eigenfett zur Brustvergrößerung?

A: Seit 2006.

F: Welche Arten von Stammzellen setzen Sie dabei ein?

A: Ausschließlich adulte Stammzellen, die aus dem Fett der Patientin extrahiert werden.

F: Können Sie die Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett vorstellen?

A: Zuerst entnehmen wir mittels Fettabsaugung mit Mikrokanülen Fett aus den Fettdepots der Patientin. Dabei entstehen keine Narben. Aus der halben Menge des so gewonnenen Eigenfettes isolieren wir Stammzellen. Dies erfolgt mit einer speziellen patentierten Labortechnik. Anschließend vermengen wir diese Stammzellen mit der zweiten Fetthälfte, die währenddessen eigens für die Injektion vorbereitet wurde, und implantieren es mit dünnen Kanülen in die Brust. Der Eingriff erfolgt vollständig unter lokaler Betäubung und die Patientin kann danach nach Hause gehen.

F: Welche Ergebnisse erzielen Sie mit dieser Methode?

A: Exzellente, dauerhafte Ergebnisse. 90 % Zufriedenheitsrate dank vollkommen natürlicher vergrößerter Brüste, die in jeder Position, in Bewegung und beim Sport natürlich aussehen.

F: Wann nach dem Eingriff sind die ersten Ergebnisse zu sehen? Unmittelbar nach der Brustvergrößerung?

A: Die Patientin sieht die Vergrößerung der Brust direkt nach dem Eingriff; das endgültige Ergebnis zeigt sich nach Abklingen der operationsbedingten Schwellung etwa drei Wochen nach der Operation. Kleine Änderungen der Brustgröße (minimaler Zuwachs oder Verlust an Volumen) sind in den ersten Monaten nach der Brustvergrößerung möglich.

F: Wie viele Frauen wurden mit der Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett bisher behandelt?

A: Seit 2003 haben sich weltweit viele Tausend Frauen für diesen Eingriff entschieden, besonders in Japan.

F: Was sind die Voraussetzungen für die Brustvergrößerung mit Stammzellen? Eignet sich diese Methode für jede Frau, die sich eine größere Brust wünscht?

A: Wir können die Methode in nahezu jedem Fall einer kosmetischen Brustvergrößerung oder Brustrekonstruktion mit hervorragenden Ergebnissen anstelle von Silikon einsetzen. Üblicherweise erzielen wir eine Vergrößerung um eine Körbchengröße pro Eingriff. Vergrößerungen um mehr als 1 ½ bis 2 Körbchen in einem einzigen Eingriff sind nur dann möglich, wenn die Brust etwas schlaff ist (z.B. nach dem Stillen und der Geburt). Die Dehnbarkeit der Brust ist nämlich Voraussetzung dafür, eine größere Menge an Stammzell-angereichertem Eigenfett zu injizieren. Auch sehr schlanke Frauen können mit der Methode erfolgreich behandelt werden. Ganz besonders schlanke Frauen mit dem Wunsch nach einer sehr starken und unnatürlichen Vergrößerung sind weiterhin auf Silikonimplantate angewiesen.

F: Welche Vorteile bietet diese Technik?

A: Eine schonende, minimalinvasive Operationstechnik ganz ohne Silikon und Narben, als Ergebnis vollkommen natürliche größere Brüste. Diese Technik eignet sich außerdem hervorragend für Frauen, die mit der Brustvergrößerung auch eine kleine Körperformung verbinden wollen. Das Stammzell-angereicherte Eigenfett verjüngt aufgrund des hohen Stammzellgehalts des implantierten Fettes die Brüste über 40-Jähriger Frauen sichtlich. Die Technik wird auch für Gesichtsverjüngungen und – eine weitere wichtige Behandlung aus dem Repertoire der „Neuen Kosmetischen Chirurgie“ – für das Facelift ohne Skalpell und die Verjüngung von Händen, dem Dekolleté oder anderen Körperpartien angewandt.

F: Forschen weltweit noch weitere Mediziner in diesem Bereich?

A: Dr. Yoshimura von der Cellport Clinic ist einer von ihnen, ein weiterer Dr. Kamakura vom Kyushu Hospital. Die beiden arbeiten in Tokio.

Ihr DDr. Heinrich

Hormontherapie mit Testosteron beim Mann

Während in Österreich unter Fachärzten noch heiß darüber debattiert wird, ob man Männern nun ab einem bestimmten Alter Testosteron geben sollte, oder ob dies nicht eigentlich ein Kunstfehler wäre, wird auf führenden Fach-Kongressen im Ausland nur mehr über das „ab wann“ und über die Dosis bei der hormonellen Regeneration diskutiert.

Es ist längst erwiesen, daß viele ästhetische und gesundheitliche Probleme des Alterns direkt auf Hormonmangel zurückzuführen und daher folgerichtig mittels durchdachter Substitution zu behandeln sind. Dazu gehört auch der Formenkreis der „Burnout“-Beschwerden bei über 30-Jährigen, weil der Begriff „Burnout“ einfach einen Zustand der Überlastung und Ermüdung der Hormondrüsen aufgrund chronischen Stresses beschreibt.

Wichtig bei einer durchdachten hormonellen Regeneration ist die Verwendung von bioidentischen Hormonen, deren Molekularstruktur der echter Hormone gleicht; weiters die Ausbalancierung der substituierten Hormone mit sämtlichen anderen Körperhormonen, da diese miteinander kybernetisch verschaltet sind. Wird etwa bei Männern nur Testosteron oder bei Frauen nur Östrogen zugeführt kann es zu hormonellen Imbalancen kommen, die allerhand Nebenwirkungen verursachen können.

Natürlich muß eine hormonelle Regeneration stets unter Aufsicht eines spezialisierten Arztes geschehen. Der sollte dann schon Garant dafür sein, daß es zu keiner Hodenschrumpfung kommt!

Ihr DDr. Heinrich

Körpereigenes Gewebe ist sicherer als Silikon und haltbarer als Macrolane!

Silikon-Implantate haben – abgesehen davon, daß sie Fremdkörper sind und unnatürlich aussehen – eine Reihe von schwerwiegenden Nachteilen: Wußten Sie, daß Frauen mit Silikonimplantaten oft jahrelang Schmerzen haben, wenn sie in kühlem Wasser schwimmen gehen oder kalt duschen? Die Implantation macht sichtbare Narben notwendig, vor allem aber leiert sich die Brust nach einigen Jahren durch das Gewicht des Implantats aus und operative Straffungen mit Implantattausch werden nötig. Welche Wirkung die jahrzehntelang vom Implantat in den Körper abgegebenen kleinsten Silikonmengen haben weiß heute kein Arzt. Auch wenn kein Beweis für Krebsverursachung oder Giftwirkung besteht – Vorsicht ist angebracht! Körpereigenes Gewebe ist sicherer als Fremdkörper!

Bei Macrolane wird die Hyaluronsäure durch kleine Einschnitte unterhalb der Brust in nußgroßen Depots in die Brüste injiziert. Das bedeutet, dass bei jeder neuerlichen Einspritzung neue Einschnitte gemacht werden müssen, die natürlich wieder sichtbare Narben hinterlassen. Die nußgroßen Depots sind in den Brüsten als Verhärtungen fühlbar, weswegen sich Macrolane nicht für jede Brust eignet.

Zu den Kosten des Eingriffs: Da die Herstellfirma Qmed Ärzten für 10 ml Macrolane 350 (!) Euro verrechnet ist leicht zu errechnen, dass der Preis für eine Vergrößerung um relativ übliche 200 ml pro Seite ca. 14.000 Euro zuzüglich Chirurgenhonorar, Anästhesistenhonorar, OP-Raum-Gebühr etc. betragen würde. Wer will schon alle 2 Jahre soviel ausgeben?

Die Neue Kosmetische Chirurgie, die ich propagiere und derentwegen Patientinnen aus der ganzen Welt, sogar aus Beverly Hills, zu mir nach Wien kommen, erspart Frauen bei Brust-und Gesichtseingriffen Skalpell, Plastik und Silikon und bedeutet eine wesentliche Verbesserung von Gesundheit und Lebensqualität!

Kein medizinischer Eingriff ist risikolos, aber jeder Frau wird intuitiv einleuchten, daß von einem Fremdkörper mehr potentielle Gefahr ausgeht, als von körpereigenem Gewebe.

Anstelle von Silikon und Hyaluronsäure bietet sich die schonende Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett an: Klinische Studien aus Japan und den US haben mittlerweile klargestellt, dass mit körpereigenen Stammzellen angereichertes Eigenfett ein ideales, haltbares und ungefährliches Füllmaterial für Brustrekonstruktionen, z.B. nach Krebs-Operationen, aber auch zur kosmetischen Brustvergrößerung ist!

Bei weltweilt mittlerweile mehreren Tausend behandelten Patientinnen ist kein einziger Fall einer „Gewebewucherung“ oder „Nichteinheilung“ dokumentiert worden, wie manchmal ohne Untermauerung durch Studienergebnisse postuliert wird. Der Verdacht liegt nahe, daß diese „Risken“ nur Abwehr-Behauptungen jener plastischen Chirurgen sind, die sich über die Stammzellmethode nicht informiert haben und ihr Geschäft mit dem „schnellen Schnitt“ (OP-Dauer bei Silikon-Implantaten: 15 Minuten) in Gefahr sehen.

Dieses Verfahren erlaubt keinen „schnellen Schnitt“ für den Chirurgen, weil es sehr zeitaufwendig ist, zeitigt aber die besten möglichen Ergebnisse für die Patientin – Die mit körpereigenen Stammzellen vergrößerten Brüste sehen in jeder Position und in Bewegung völlig natürlich aus und fühlen sich auch so an, da sich aus den injizierten Stammzellen lebendes Fettgewebe bildet. Bei dieser Methode bleibt keinerlei sichtbare Narbe zurück.

Ihr DDr. Heinrich

Silikon-„Karriere“ und die Folgen

Kürzlich wurde ich von einer Patientin konsultiert, die nach mehreren Implantatoperationen eine ausgeleierte, ausgedünnte Brust hat und darunter leidet. Da die Weichteildeckung der Implantate von Haus aus gering war und sich die Brust durch deren Gewicht zunehmend gedehnt hatte, wurden nach den ersten Implantaten ständig größere Implantate nötig, die das Problem der Ausdünnung und Ausdehnung weiter verstärkten.

Dies ist ein ständiges Problem bei Silikonimplantaten. Erst vor wenigen Tagen wurde ich wegen eines ähnlichen Falles vom Leiter einer deutschen Klinik kontaktiert, der mich fragt, ob stammzellangereicherter Eigenfetttransfer hier helfen könnte.

Implantate sind natürlich immer fühlbar, meist auch sichtbar, und dehnen das Brustgewebe; jeder Patientin muß erklärt werden, daß Implantate nach einigen Jahren wegen Ausdehnung des Brustgewebes aus Gründen der Optik getauscht werden müssen und daher mit Folgeoperationen zu rechnen sein wird. Dies bedeutet, wenn man nicht eine überdimensionierte, Fußball-ähnliche Brust möchte, daß die Brüste per Reduktionsplastik operativ zu straffen sind, um eine vernünftige Größe (wieder-)herzustellen.

Aus meiner Sicht gibt es nach der operativen Straffung zwei Optionen, um eine bessere Optik zu erzielen:

Ausschließlich Brustaufbau mit stammzellangereichertem Eigenfett. Natürlich fällt die Vergrößerung dann weniger beeindruckend, aber desto natürlicher aus. Dieser Weg wäre zu wählen, falls die Patientin mit ihren Implantaten generell unglücklich ist und sie auf jeden Fall los werden möchte.

Setzung neuer Implantate und Versuch der Auffüllung/Abrundung der Implantat-Kanten, sowie des Unterhautbindegewebes im Brust-/Brustkorbbereich mit stammzellangereichertem Eigenfett. Hier bleibt die Vergrößerung durch das Implantat bestehen, womit weniger Volumen bewegt werden muß.

Da das Problem weiterer Gewebsausdünnung durch das Implantat nur durch Verzicht auf weitere Implantate behoben werden kann, bevorzuge ich die erste Variante, auch wenn die Vergrößerung nicht so dramatisch ausfallen wird, wie mit Silikon. Dafür bleibt die Brust aber in Form und die Patientin kann sich auch weitere Jahre an ihr freuen, ohne alle paar Jahre aufwendige und komplikationsträchtige Folgeoperationen einplanen zu müssen.

Sollte man die Silikonimplantate nicht von Haus aus weglassen? Das fragt sich

Ihr DDr. Heinrich

Auch bei Brustvergrößerung mit Stammzellen zählt die Erfahrung des Arztes

Ich bekomme sehr viele E-Mails von interessierten Damen aus aller Welt mit Anfragen zum Thema Brustvergrößerung mit Stammzellen. Mittlerweile hat sich diese Methode als Säule der Neuen Kosmetischen Chirurgie etabliert und spart vielen Patientinnen Silikon und Plastik-Chirurgie. Heute bekomme ich eine Zuschrift einer englischen Interessentin, in der mir diese schreibt, Sie hätte eine Konsultation bei einer Klinik gehabt, die CAL (Cell-Assisted Lipotransfer) zur Brustvergrößerung anbietet. Dort hätten ihr die Ärzte gesagt, daß sie zwar CAL (= die Stammzellmethode) seit kurzem anbieten, aber nicht empfehlen würden, weil sie mit den Ergebnissen nicht so zufrieden wären.

Meist stammen solche Statements von Plastischen Chirurgen, die gerne Silikon implantieren wollen und nicht zugeben möchten, mit der Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett nicht vertraut zu sein. Immer wieder werden mir aber Patientinnen von ausländischen Kliniken geschickt, wo man zwar auch die Stammzellmethode verwendet, aber noch nicht so viel Erfahrung damit hat, wie wir hier in Wien. Da die Ärzte wissen, daß ich in Europa die meisten Patientinnen mit dieser Methode operiert habe, empfehlen sie immer wieder Patientinnen, zu mir nach Wien zu fliegen.

Viele Details sind entscheidend für den Erfolg mit dieser Methode – dazu gehört z.B. die richtige Fettgewinnung: Nur bei üppig mit Fettpolstern ausgestatteten Patientinnen kann die herkömmliche Fettabsaugung mit Standardkanülen verwendet werden. Bei schlankeren Patientinnen müssen feinere Mikrokanülen zur Fettgewinnung herangezogen werden, da man mittels Standardkanülen nicht genügend Fett gewinnen könnte, ohne unansehnliche Dellen zu produzieren. Nur durch Fettabsaugung mit Mikrokanülen kann man genügend Fett auf sehr schonende Weise auch in Regionen gewinnen, die sich für die Absaugung mit Standardkanülen verbieten würden.

Sehr wichtig für den Erfolg bei der Stammzellmethode ist, daß der Arzt fachübergreifend genug ausgebildet ist, um wirklich zu verstehen, was bei der Stammzellisolation und der Stammzellimplantation abläuft. Rein chirurgische Ausbildungen fokussieren auf handwerkliche rekonstruktiv-operative Fähigkeiten mit dem Skalpell. Für Ausbildung im Bereich Fettabsaugung, Eigenfetttransplantation oder gar Stammzelltechnologie und Tissue Engineering ist da kein Platz.

Nur die Fachausbildung zum Facharzt* für Allgemeinmedizin (mit Spezialisierung auf Kosmetische Chirurgie, Anti-Aging und Stammzellmedizin) garantiert Ihnen, daß Ihr Arzt technisch „up to date“ ist und nicht in erster Linie Skalpell und Silikon verwenden will, obwohl es längst schon bessere, modernere und schonendere Methoden gibt!

Ihr DDr. Heinrich

* in Österreich: Arzt für Allgemeinmedizin