Körpereigenes Gewebe ist sicherer als Silikon und haltbarer als Macrolane!

Silikon-Implantate haben – abgesehen davon, daß sie Fremdkörper sind und unnatürlich aussehen – eine Reihe von schwerwiegenden Nachteilen: Wußten Sie, daß Frauen mit Silikonimplantaten oft jahrelang Schmerzen haben, wenn sie in kühlem Wasser schwimmen gehen oder kalt duschen? Die Implantation macht sichtbare Narben notwendig, vor allem aber leiert sich die Brust nach einigen Jahren durch das Gewicht des Implantats aus und operative Straffungen mit Implantattausch werden nötig. Welche Wirkung die jahrzehntelang vom Implantat in den Körper abgegebenen kleinsten Silikonmengen haben weiß heute kein Arzt. Auch wenn kein Beweis für Krebsverursachung oder Giftwirkung besteht – Vorsicht ist angebracht! Körpereigenes Gewebe ist sicherer als Fremdkörper!

Bei Macrolane wird die Hyaluronsäure durch kleine Einschnitte unterhalb der Brust in nußgroßen Depots in die Brüste injiziert. Das bedeutet, dass bei jeder neuerlichen Einspritzung neue Einschnitte gemacht werden müssen, die natürlich wieder sichtbare Narben hinterlassen. Die nußgroßen Depots sind in den Brüsten als Verhärtungen fühlbar, weswegen sich Macrolane nicht für jede Brust eignet.

Zu den Kosten des Eingriffs: Da die Herstellfirma Qmed Ärzten für 10 ml Macrolane 350 (!) Euro verrechnet ist leicht zu errechnen, dass der Preis für eine Vergrößerung um relativ übliche 200 ml pro Seite ca. 14.000 Euro zuzüglich Chirurgenhonorar, Anästhesistenhonorar, OP-Raum-Gebühr etc. betragen würde. Wer will schon alle 2 Jahre soviel ausgeben?

Die Neue Kosmetische Chirurgie, die ich propagiere und derentwegen Patientinnen aus der ganzen Welt, sogar aus Beverly Hills, zu mir nach Wien kommen, erspart Frauen bei Brust-und Gesichtseingriffen Skalpell, Plastik und Silikon und bedeutet eine wesentliche Verbesserung von Gesundheit und Lebensqualität!

Kein medizinischer Eingriff ist risikolos, aber jeder Frau wird intuitiv einleuchten, daß von einem Fremdkörper mehr potentielle Gefahr ausgeht, als von körpereigenem Gewebe.

Anstelle von Silikon und Hyaluronsäure bietet sich die schonende Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett an: Klinische Studien aus Japan und den US haben mittlerweile klargestellt, dass mit körpereigenen Stammzellen angereichertes Eigenfett ein ideales, haltbares und ungefährliches Füllmaterial für Brustrekonstruktionen, z.B. nach Krebs-Operationen, aber auch zur kosmetischen Brustvergrößerung ist!

Bei weltweilt mittlerweile mehreren Tausend behandelten Patientinnen ist kein einziger Fall einer „Gewebewucherung“ oder „Nichteinheilung“ dokumentiert worden, wie manchmal ohne Untermauerung durch Studienergebnisse postuliert wird. Der Verdacht liegt nahe, daß diese „Risken“ nur Abwehr-Behauptungen jener plastischen Chirurgen sind, die sich über die Stammzellmethode nicht informiert haben und ihr Geschäft mit dem „schnellen Schnitt“ (OP-Dauer bei Silikon-Implantaten: 15 Minuten) in Gefahr sehen.

Dieses Verfahren erlaubt keinen „schnellen Schnitt“ für den Chirurgen, weil es sehr zeitaufwendig ist, zeitigt aber die besten möglichen Ergebnisse für die Patientin – Die mit körpereigenen Stammzellen vergrößerten Brüste sehen in jeder Position und in Bewegung völlig natürlich aus und fühlen sich auch so an, da sich aus den injizierten Stammzellen lebendes Fettgewebe bildet. Bei dieser Methode bleibt keinerlei sichtbare Narbe zurück.

Ihr DDr. Heinrich

Silikon-„Karriere“ und die Folgen

Kürzlich wurde ich von einer Patientin konsultiert, die nach mehreren Implantatoperationen eine ausgeleierte, ausgedünnte Brust hat und darunter leidet. Da die Weichteildeckung der Implantate von Haus aus gering war und sich die Brust durch deren Gewicht zunehmend gedehnt hatte, wurden nach den ersten Implantaten ständig größere Implantate nötig, die das Problem der Ausdünnung und Ausdehnung weiter verstärkten.

Dies ist ein ständiges Problem bei Silikonimplantaten. Erst vor wenigen Tagen wurde ich wegen eines ähnlichen Falles vom Leiter einer deutschen Klinik kontaktiert, der mich fragt, ob stammzellangereicherter Eigenfetttransfer hier helfen könnte.

Implantate sind natürlich immer fühlbar, meist auch sichtbar, und dehnen das Brustgewebe; jeder Patientin muß erklärt werden, daß Implantate nach einigen Jahren wegen Ausdehnung des Brustgewebes aus Gründen der Optik getauscht werden müssen und daher mit Folgeoperationen zu rechnen sein wird. Dies bedeutet, wenn man nicht eine überdimensionierte, Fußball-ähnliche Brust möchte, daß die Brüste per Reduktionsplastik operativ zu straffen sind, um eine vernünftige Größe (wieder-)herzustellen.

Aus meiner Sicht gibt es nach der operativen Straffung zwei Optionen, um eine bessere Optik zu erzielen:

Ausschließlich Brustaufbau mit stammzellangereichertem Eigenfett. Natürlich fällt die Vergrößerung dann weniger beeindruckend, aber desto natürlicher aus. Dieser Weg wäre zu wählen, falls die Patientin mit ihren Implantaten generell unglücklich ist und sie auf jeden Fall los werden möchte.

Setzung neuer Implantate und Versuch der Auffüllung/Abrundung der Implantat-Kanten, sowie des Unterhautbindegewebes im Brust-/Brustkorbbereich mit stammzellangereichertem Eigenfett. Hier bleibt die Vergrößerung durch das Implantat bestehen, womit weniger Volumen bewegt werden muß.

Da das Problem weiterer Gewebsausdünnung durch das Implantat nur durch Verzicht auf weitere Implantate behoben werden kann, bevorzuge ich die erste Variante, auch wenn die Vergrößerung nicht so dramatisch ausfallen wird, wie mit Silikon. Dafür bleibt die Brust aber in Form und die Patientin kann sich auch weitere Jahre an ihr freuen, ohne alle paar Jahre aufwendige und komplikationsträchtige Folgeoperationen einplanen zu müssen.

Sollte man die Silikonimplantate nicht von Haus aus weglassen? Das fragt sich

Ihr DDr. Heinrich