Kosmetische Chirurgie gehört allen medizinischen Fächern!

30. August 2010

In regelmäßigen Abständen fordern Vertreter einer bestimmten chirurgischen Fachgruppe, die vor etwa 20 Jahren geschaffen wurde, dass nur sie kosmetische Eingriffe durchführen dürfen sollten.

Es ist verständlich, dass diese Ärzte gern weniger Konkurrenz bei Fettabsaugungen, Facelifts und Brustvergrößerungen hätten. Ausschlaggebend muss hier aber immer das Interesse des Patienten an einer optimalen Betreuung sein; und dies erfordert, dass die kosmetische Chirurgie sich weiterhin aus allen medizinischen Fächern Anstöße zur Verbesserung und Neuentwicklung holt. Kosmetische Chirurgie gehört allen dazu berechtigten ärztlichen Fächern!

In keiner ärztlichen Spitalsausbildung können kosmetische Eingriffe gelehrt werden, weil in den Ausbildungsspitälern natürlich ganz andere medizinische Fälle behandelt werden. Deshalb müssen Ärzte aller Fachrichtungen, die sich auf kosmetische Eingriffe spezialisieren möchten, private Zusatzausbildungen im Ausland absolvieren. Wie gut ein Arzt dann einen speziellen Eingriff durchführt, hängt nur von Talent und Routine ab, egal welcher Fachgruppe der Arzt zugehört!

Abgesehen davon wäre es sehr schlecht um die Entwicklung der Kosmetischen Chirurgie bestellt, wenn sie nur mehr von Vertretern einer einzigen chirurgischen Fachgruppe ausgeübt werden dürfte.

Das Um und Auf der Entwicklung in der Kosmetischen Chirurgie ist der Ersatz von invasiven, rekonstruktiven Eingriffen mit Skalpell, Narben und Narkose durch schonende, minimalinvasive Eingriffe, möglichst ohne permanente Narben. Alle Entwicklungen hin zu weniger Chirurgie kommen naturgemäß oft von Ärzten, die nicht unbedingt Chirurgen im engeren Sinne sind, sondern kosmetisch-chirurgisch spezialisierte Allgemeinmediziner, Hautärzte, ja sogar Internisten und Endokrinologen. Diese fachübergreifende Zusammenschau ist essentiell für den Fortschritt unserer Methoden und daher im besten Interesse des Patienten!

Dieser fachübergreifenden Zusammenschau verdanken wir die schonenden Methoden der Neuen Kosmetischen Chirurgie: Brustvergrößerung mit Stammzellen, Hormonal Regeneration® mit bioidentischen Hormonen, sowie minimal invasive Eingriffe wie die Fettabsaugung mit Mikrokanülen. Diese können in vielen Fällen invasive rekonstruktive Eingriffe mit Skalpell und Vollnarkose ersetzen.

Wie denken Sie darüber? Bitte teilen Sie mir Ihre Gedanken dazu mit, indem Sie einen Kommentar zu diesem Blogeintrag verfassen!

Ihr DDr. Heinrich

Berlusconi und der Sex…

16. August 2010

Kürzlich fragte mich ein in Österreich sehr bekannter Politiker bei einer Veranstaltung, ob ich Verjüngungen wie beim italienischen Ministerpräsidenten Berlusconi und dem Unternehmer Stronach durchführen würde. Ob man durch Hormonal Regeneration® die Energie eines Dreißigjährigen samt dessen Aussehen wiedergewinnen könnte.

Herr Berlusconi ist ja nicht zuletzt auch deshalb bemerkenswert, weil er 18-jährige Freundinnen hat. Als echter italienischer Macho alter Art schränkt er sich aber altersmäßig nicht auf Teenager ein, sondern ist auch ein großer Verehrer schöner Frauen zwischen 30 und 50. Über die Anzahl seiner Affären wird nicht nur in Italien gemunkelt. Manch einer fragt sich da wohl, wie ein über 70-Jähriger das schafft. Immerhin spart der alternde Organismus als erstes bei der sexuellen Kraft, wenn die Hormondrüsen schwächer werden.

Unsere sexuelle Vitalität und Potenz ist abhängig von der Leistungsfähigkeit unserer Hormondrüsen. Nimmt diese ab, zeigt sich dies zuerst am Nachlassen sexueller Leistungsfähigkeit, später aber auch am Nachlassen der Gewebsspannkraft, Erschlaffung von Haut und Bindegewebe; eben an Alterszeichen, die uns sexuell weniger attraktiv erscheinen lassen. Ergänzen wir die fehlenden Hormone mittels Hormonal Regeneration®, sehen wir schnell jünger aus und unsere Vitalität und Potenz nimmt zu. Auch die Attraktivität beim anderen Geschlecht steigt erkennbar, da nicht nur das Aussehen, sondern vor allem der Körpergeruch durch Hormonabbauprodukte im Schweiß wieder sexuell attraktiv wird.

Gonadotropine, DHEA und Testosteron beim Mann sowie Östrogen bei Frauen sind die sexuellen Muntermacher. Allerdings stehen sie in Wechselwirkung mit anderen Hormonen, sodaß eine durchgreifende sexuelle Regeneration die Verabreichung einer Anzahl weiterer bioidentischer Hormone erfordert, wenn optimale Ergebnisse gefragt sind. Natürlich ist auch gute Ernährung mit einer großzügigen Zufuhr an hochwertigem Eiweiß wichtig.

Es ist durchaus anzunehmen, daß Herr Berlusconi sich mit Hormonal Regeneration® regenerieren läßt, um seinen aufreibenden Lebensstil ohne massivem Burnout und Erschöpfung pflegen zu können. So ist er nicht nur imstande, sein Liebesleben wie ein Dreißigjähriger genießen zu können, es läßt ihn wohl auch die ständigen Anfeindungen seitens humorloser Staatsanwälte sowie den Rosenkrieg mit seiner Ehefrau, die kein Verständnis für seine Eskapaden hat, besser verdauen.

Ihr DDr. Heinrich

Brustvergrößerung ohne Silikon statt „Fußball-Brüste“

26. Juli 2010

Vor längerer Zeit wurde in den Medien ausführlich über die Silikon-Brustvergrößerung der Freundin des Ex-Fußballers und Trainers Lothar Matthäus berichtet. Dabei bewirken Berichte über Brustvergrößerungen mit Silikon an Prominenten, daß Patientinnen Silikon irrtümlich als die aktuelle und optimale Methode zur Brustvergrößerung wahrnehmen, obwohl aufgrund modernster Technologie und den Ergebnissen der Stammzellforschung in den meisten Fällen der Einsatz von Silikonimplantaten nicht mehr erforderlich ist!

Mehrere klinische Studien aus Japan und den USA haben mittlerweile klargestellt, dass Stammzell-angereichertes Eigenfett ein ideales, haltbares und ungefährliches Füllmaterial für Brustrekonstruktionen nach Operationen, aber auch zur kosmetischen Brustvergrößerung, ist!

Mit der Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett sind Vergrößerungen um 1 bis 2 Körbchengrößen möglich – ohne Skalpell, unschöne Narben und Vollnarkose. Bei der Brustvergrößerung mit Stammzellen wird körpereigenes Fett mit Mikrokanülen schonend aus Gesäß, Bauch oder Hüfte abgesaugt, mit körpereigenen Stammzellen angereichert und schließlich in die Brüste injiziert. Die Einstiche der Injektionen sind vergleichbar mit jenen beim Blutabnehmen und verheilen ohne Narbenbildung, das Ergebnis ist dauerhaft. Mit Stammzellen vergrößerte Brüste fühlen sich völlig natürlich an und sehen auch in jeder Position so aus, da die Vergrößerung aus körpereigenen, lebenden Zellen besteht und keine Fremdkörper implantiert werden die Abstoßungsreaktionen des Körpers hervorrufen, verrutschen können und in Bewegung wie Fußbälle hin und her tanzen.

Ihr DDr. Heinrich

„Implantatplatzer“ bei Amy Winehouse

5. Juli 2010

Kürzlich berichteten die Medien, daß der Sängerin Amy Winehouse ein Brustimplantat geplatzt ist. Einige Zeit davor hatte sie sich spontan und von den Medien vielbeachtet ihre Brüste mit Implantaten vergrößern lassen. In einer weiteren Operation mußte angeblich das defekte Implantat gewechselt werden! Doch „Implantatplatzer“ und „Implantatwechsel“ alle paar Jahre, wie sie von Silikonimplantaten her bekannt sind, gehören mit der Brustvergrößerung mit körpereigenen Stammzellen der Vergangenheit an: Neben einem natürlichen Äußeren bestechen mit körpereigenen Stammzellen vergrößerte Brüste dadurch, daß sie „wartungsfrei“ sind!

Neben dem vergleichsweise seltenen Platzen eines Silikonimplantates gibt noch eine Reihe weit häufiger auftretender negativer Auswirkungen künstlicher Brustimplantate: Viele Trägerinnen von Silikonimplantaten klagen jahrelang über Schmerzen beim Schwimmen oder Duschen mit kaltem Wasser. Sogenannte Kapselfibrosen beeinträchtigen das optische Ergebnis und verursachen Beschwerden. Bei der Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten dehnt sich nach einigen Jahren die Brust aufgrund des Implantats aus, sie beginnt zu hängen, ein Implantattausch wird erforderlich. Meist werden dabei größere Implantate eingesetzt, um die Brust praller erscheinen zu lassen. Letztendlich ist in vielen Fällen eine operative Bruststraffung von Nöten. Viele Stars haben daher in der letzten Zeit Implantate einfach entfernen lassen. Wie läßt sich dann aber Volumen wiederherstellen?

Mit körpereigenen Stammzellen! Die Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett ist ein prominentes Beispiel für den Ersatz von plastisch-chirurgischen Operationen durch minimalinvasive chirurgische Eingriffe unter örtlicher Betäubung. Wir wandten diese revolutionäre Methode Anfang 2007 in meiner Wiener Ordination Clinic DDr. Heinrich® erstmals in Europa an. Beim Eingriff wird zunächst Eigenfett durch Fettabsaugung mit Mikrokanülen aus dem Körper der Patientin abgesaugt. Anschließend wird es in einem Laborprozeß mit körpereigenen Stammzellen angereichert und mit feinen Injektionsnadeln in die Brust eingebracht. Aus den Stammzellen bildet sich lebendes, körpereigenes Gewebe. Die so vergrößerte Brust sieht in jeder Position vollkommen „echt“ aus und fühlt sich auch so an. Sie altert ganz natürlich mit dem Körper mit.

Da die körpereigenen Stammzellen lokal verjüngend wirken, ist ein weiterer Einsatzbereich in der ästhetischen Medizin das Facelift ohne Skalpell, bei dem die Stammzellen in Gesicht und Halsregion injiziert werden. Ergebnis ist ein dauerhaft um bis zu 15 Jahre verjüngtes, natürlich wirkendes Gesicht. Auch in der Behandlung von Haarausfall bahnt sich ein wichtiges Einsatzgebiet für Stammzellen an, die Haartransplantationen bald überflüssig machen könnten.

Dank ästhetischer Eingriffe mit Stammzellen werden Silikon, Skalpell und Liftings bei Brust und Gesicht in vielen Fällen überflüssig. Mit Stammzell-angereichertem Eigenfett hat die kosmetische Medizin bereits heute das Mittel in der Hand, um viele Probleme der körperlichen Schönheit erfolgreich nachhaltig und natürlich zu behandeln, meint

Ihr DDr. Heinrich

Dicke Deutsche: Studie übersieht Hormone als Ursache

16. Juni 2010

Wenn in der „Verzehrstudie“ Übergewicht mit dem Bildungsstand in Zusammenhang gebracht wird, mag das durchaus richtig sein. Eine wesentliche Ursache wurde jedoch übersehen: Hormonelle Ungleichgewichte. Bei Übergewicht werden meist von einzelnen Hormonen zu viel oder zu wenig produziert. Ist ursprünglich der Grund für dieses Ungleichgewicht häufig im Ess-Verhalten zu suchen, macht dieses Ungleichgewicht Bemühungen zur Gewichtabnahme nur durch Diät oft wenig erfolgreich.

Bei Männern zeigt sich Hormonmangel – konkret eine zu geringe Produktion von Wachstumshormonen – in dem typischen „Schwimmreifen“, der ab 40 unattraktiv macht. Bei Frauen kann das Fehlen von Progesteron der Grund sein, warum sie ab 40 vor allem um Bauch und Brüste herum immer üppiger werden.

Viele Menschen können nur schwer abnehmen, weil sie verhältnismäßig zu viel Cortisol oder zu wenig Schilddrüsenhormon produzieren. Oft beginnen hormonelle Ungleichgewichte ab der Schwangerschaft – Frauen nehmen dann nicht mehr so leicht ab wie davor.

Nach einer genauen Analyse der Hormonspiegel ist eine Behandlung mit bioidentischen Hormonen eine Möglichkeit, wieder Gleichgewicht im Körper herzustellen und die nachhaltige Gewichtabnahme zu erleichtern. Selbstverständlich muß eine individuell angepasste Ernährung mit reduzierter Aufnahme von Kohlenhydraten sowie entsprechende Bewegung hinzukommen!

Ihr DDr. Heinrich

Sex and the City – Samantha und die Hormone

2. Juni 2010

In der aktuellen Folge von SATC verjüngt sich Samantha Jones mit bioidentischen Hormonen, die sie in Form von vielen bunten Pillen zum Frühstück einnimmt bzw. als Cremes aufträgt. „Ich bin 52 Jahre alt, wenn ihr 50 seid, werde ich so aussehen wie 35“, motiviert sie ihre Freundinnen Carrie, Miranda und Charlotte. Bei einer Reise nach Abu Dhabi werden ihr die Hormonpräparate allerdings als „Drogen“ beim Zoll abgenommen, obwohl sie betont, daß sie „bioidentisch und aus Yamswurzel gewonnen“ seien.

Ihrer hormonellen Verjüngungsquelle abrupt beraubt leidet sie sehr bald darunter, daß sie – trotz verführerischer, sportlicher Männer am Hotelpool – keine richtige Lust mehr am Sex empfindet. Als sie zum schlechten Schluß noch wegen Küssens am Strand eingesperrt wird, flüchten ihre Freundinnen und sie mit dem nächsten Flugzeug in die USA, „… das Land der Freiheit und der Hormone“, wo sie ihre Empfindungen mit ihrem in Abu Dhabi kennengelernten Mann, dank Melatonin, Testosteron etc. ohne körperliche oder juristische Beeinträchtigungen richtig ausleben kann.

Ab einem Alter von etwa 40 Jahren, bei starker beruflicher Belastung auch schon früher, ist eine regelmäßige Kur mit bioidentischen Hormonen sehr empfehlenswert, weil dadurch vielen Einschränkungen des Alterns vorgebeugt werden kann. Im Gegensatz zu früher, als Ärzte nur künstliche Sexualhormone verschrieben, die einige Nebenwirkungen hatten, wird bei der Hormonal Regeneration jedes verringerte Hormon mittels bioidentischer Hormone ergänzt, sodaß der Hormonspiegel einer jungen Person nachgebildet wird. Damit können sich die überlasteten Hormondrüsen erholen und ihre Eigenproduktion herunterfahren. Die so erzielte Befindlichkeitsverbesserung und Leistungssteigerung tritt sehr schnell ein, innerhalb weniger Wochen. Ein nachhaltiges Ergebnis mit sichtlicher körperlicher Verjüngung erfordert aber einige Monate anhaltende optimale Behandlung beim Spezialisten.

Allerdings wäre Samantha zu empfehlen, ihre Therapieeinstellung das nächste Mal in unserer Ordination Clinic DDr. Heinrich® in Wien zu machen, damit sie nicht weiterhin eine ganze Handvoll farbiger Pillen beim Frühstück einnehmen muß: Als Folge meiner Forschungsarbeit gibt es bereits ein Kombinationspräparat von bioidentischen Hormonen, bei dem in einer einzigen Kapsel die Tagesdosis der wichtigsten bioidentischen Hormone enthalten ist: Instant Chi by Clinic DDr. Heinrich®. Diese Kapsel müßte Samantha fünfmal die Woche einmal täglich einnehmen. Intensivere Hormonal-Regeneration-Therapien erfordern auch regelmäßige Injektionen. Außerdem würde Samantha bei uns in Wien eine ärztliche Bestätigung für den Zoll bekommen, sodaß sie ihre Hormonpräparate das nächste Mal durch den Zoll bekommt, wenn sie auf Urlaub fährt, denn eine Hormonal-Regeneration-Kur sollte natürlich über den geplanten Zeitraum ohne Unterbrechung eingenommen werden.

Ihr DDr. Heinrich

Statt Silikon, Skalpell und Plastik – Plädoyer für eine Neue Kosmetische Chirurgie

19. Mai 2010

Als Kosmetischer Chirurg und Anti-Aging-Mediziner der Fachrichtung Allgemeinmedizin befasse ich mich schon seit längerer Zeit kritisch mit den weltweit zunehmenden, abschreckend unnatürlichen Ergebnissen, die ein entfesselter plastischer Operationseifer bei zunehmend jüngeren Patientinnen hinterlässt!

Es liegt etwas im Argen bei der Kosmetischen Chirurgie, kein Zweifel! Das Problem sind aber nicht etwa Kosmetische Chirurgen, die nicht als Plastische Chirurgen ausgebildet wurden und dennoch kosmetisch operieren. Warum sollten sie auch nicht – die Kosmetische Chirurgie wurde schon maßgeblich von Allgemeinmedizinern und Ärzten anderer Fächer vorangetrieben, als es das Fach Plastische Chirurgie, das in Österreich erst seit etwa 20 Jahren besteht, noch lange nicht gab. Sie kann daher auch nicht etwa Plastischen Chirurgen vorbehalten sein, die bekanntlich in ihrer Spitalszeit genauso wenig wie andere Ärzte kosmetisch chirurgisch ausgebildet wurden. Die vom, von mir sehr geschätzten, Prof. Turkof im Artikel „Schlachtfeld Schönheit“ in Profil 36/08 richtig kolportierten „Ausbildungskurse“ hat er aus diesem Grund genauso besuchen müssen, wie wir anderen Kosmetischen Chirurgen.

Das Problem liegt vielmehr gerade darin, dass Plastische Chirurgen aufgrund ihres Ausbildungsschwerpunktes in der Wiederherstellungs-Chirurgie nach Tumoren und Unfällen häufig zu Operationsmethoden tendieren, die oft chirurgisch betrachtet großartige Leistungen darstellen, für die in der Kosmetischen Chirurgie gefragten subtilen Verbesserungen von Aussehen und Körperform aber zu eingreifend und belastend sind. Hand in Hand mit unrealistischen Veränderungswünschen (z.B. Michael Jackson) resultiert daraus eine hohe Rate an Komplikationen sowie viele Patienten mit überstrafftem, unnatürlichem Aussehen.

Hier ist zum Wohle der Patientinnen eine Neue Kosmetische Chirurgie gefragt, in der sanft und schonend operiert und wo immer möglich auf Skalpell, Silikon und Plastik verzichtet wird! Diese Neue Kosmetische Chirurgie gehört in die Hände von medizinisch umfassend ausgebildeten, fachübergreifend denkenden Ärzten, die nicht jedes kosmetische Problem, das durch Stress und Hormonmangel entstanden ist, primär durch plastisch-rekonstruktive Operationen lösen wollen.

Diese Neue Kosmetische Chirurgie gibt es bereits – sie basiert auf minimalinvasiven kosmetischen Eingriffen, körpereigenen Stammzellen und bioidentischen Hormonen. Sie erspart Frauen bei Brust- und Gesichtseingriffen Skalpell, Plastik und Silikon, liefert natürlich aussehende Ergebnisse und bedeutet eine wesentliche Verbesserung von Gesundheit und Lebensqualität!

Hollywood gibt ja in vielen Bereichen Trends vor – auch dort geht die Ära der überspannten Puppengesichter und Silikonbrüste mittlerweile zu Ende. Viele Stars wenden sich von der Plastik-Chirurgie ab und schwören auf die sanfteren Methoden der Neuen Kosmetischen Chirurgie! Man darf also vorsichtig optimistisch sein, daß auf dem „Schlachtfeld Schönheit“ in Zukunft weniger Blut fließen wird!

Ihr DDr. Heinrich

Warum Kalorienrestriktion alt machen kann

5. Mai 2010

Oft wird in den Medien die sattsam bekannte Theorie, man könne durch Kalorienrestriktion länger leben, als einzige wissenschaftlich fundierte Form der Lebensverlängerung bezeichnet. Der wichtigste Proponent und Erfinder dieser These, Roy Walford, starb 2004 mit 79 Jahren, obwohl er darauf zählte, weit über 100 Jahre zu leben. Er sah aufgrund seiner Mangelernährung kachektisch und chronisch krank aus. Das gleiche gilt für seine Tochter, die seine These fortführt und dabei mit etwa 40 Jahren bereits aussieht wie eine chronisch kranke 60-Jährige.

So eine Ernährung soll gesund sein? Wer krank aussieht ist nicht gesund! Durch die unzureichende Zufuhr von Proteinen werden u.a. zu geringe Mengen an Hormonen produziert, weswegen der Organismus schneller altert und – wegen geringerer Widerstandsfähigkeit – auch eher stirbt.

Viele scheinbar „natürliche“ kosmetische und funktionelle Probleme des Alterns sind tatsächlich Symptome chronischen Mangels an bestimmten Hormonen. Deswegen muß eine Ernährung, die Altern verlangsamen will, die für die optimale Hormonproduktion erforderlichen Nährstoffe, Kalorien und Proteine zuführen. Es mehren sich allerdings die Hinweise, dass intermittierendes Fasten – wie es weltweit in religiösen und medizinischen Traditionen vorgesehen ist – empfehlenswert sein könnte.

In der Neuen Kosmetischen Chirurgie verwenden wir bioidentische Hormone, um die altersbedingt abgesunkenen Hormonspiegel wieder auf die individuellen Optimalwerte zu erhöhen, was häufig zu einem beeindruckenden Verjüngungseffekt führt. Es stimmt also nicht, daß Verjüngung heute, wie oft dargestellt, noch unmöglich sei – sie ist durch den balancierten Einsatz bioidentischer Hormone schon heute erlebbar und beweisbar! Hartnäckige Zeichen des Alters können erfolgreich mittels der Fettabsaugung mit Mikrokanülen zum Verschwinden gebracht werden. Nebenbei bemerkt: Bioidentische Hormone sind auch eine wichtige Säule der ärztlich unterstützten Gewichtsabnahme.

Ihr DDr. Heinrich

Fragen und Antworten zur Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett

17. April 2010

F: Wie lange arbeiten Sie bereits mit Stammzell-angereichertem Eigenfett zur Brustvergrößerung?

A: Seit 2006.

F: Welche Arten von Stammzellen setzen Sie dabei ein?

A: Ausschließlich adulte Stammzellen, die aus dem Fett der Patientin extrahiert werden.

F: Können Sie die Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett vorstellen?

A: Zuerst entnehmen wir mittels Fettabsaugung mit Mikrokanülen Fett aus den Fettdepots der Patientin. Dabei entstehen keine Narben. Aus der halben Menge des so gewonnenen Eigenfettes isolieren wir Stammzellen. Dies erfolgt mit einer speziellen patentierten Labortechnik. Anschließend vermengen wir diese Stammzellen mit der zweiten Fetthälfte, die währenddessen eigens für die Injektion vorbereitet wurde, und implantieren es mit dünnen Kanülen in die Brust. Der Eingriff erfolgt vollständig unter lokaler Betäubung und die Patientin kann danach nach Hause gehen.

F: Welche Ergebnisse erzielen Sie mit dieser Methode?

A: Exzellente, dauerhafte Ergebnisse. 90 % Zufriedenheitsrate dank vollkommen natürlicher vergrößerter Brüste, die in jeder Position, in Bewegung und beim Sport natürlich aussehen.

F: Wann nach dem Eingriff sind die ersten Ergebnisse zu sehen? Unmittelbar nach der Brustvergrößerung?

A: Die Patientin sieht die Vergrößerung der Brust direkt nach dem Eingriff; das endgültige Ergebnis zeigt sich nach Abklingen der operationsbedingten Schwellung etwa drei Wochen nach der Operation. Kleine Änderungen der Brustgröße (minimaler Zuwachs oder Verlust an Volumen) sind in den ersten Monaten nach der Brustvergrößerung möglich.

F: Wie viele Frauen wurden mit der Brustvergrößerung mit Stammzell-angereichertem Eigenfett bisher behandelt?

A: Seit 2003 haben sich weltweit viele Tausend Frauen für diesen Eingriff entschieden, besonders in Japan.

F: Was sind die Voraussetzungen für die Brustvergrößerung mit Stammzellen? Eignet sich diese Methode für jede Frau, die sich eine größere Brust wünscht?

A: Wir können die Methode in nahezu jedem Fall einer kosmetischen Brustvergrößerung oder Brustrekonstruktion mit hervorragenden Ergebnissen anstelle von Silikon einsetzen. Üblicherweise erzielen wir eine Vergrößerung um eine Körbchengröße pro Eingriff. Vergrößerungen um mehr als 1 ½ bis 2 Körbchen in einem einzigen Eingriff sind nur dann möglich, wenn die Brust etwas schlaff ist (z.B. nach dem Stillen und der Geburt). Die Dehnbarkeit der Brust ist nämlich Voraussetzung dafür, eine größere Menge an Stammzell-angereichertem Eigenfett zu injizieren. Auch sehr schlanke Frauen können mit der Methode erfolgreich behandelt werden. Ganz besonders schlanke Frauen mit dem Wunsch nach einer sehr starken und unnatürlichen Vergrößerung sind weiterhin auf Silikonimplantate angewiesen.

F: Welche Vorteile bietet diese Technik?

A: Eine schonende, minimalinvasive Operationstechnik ganz ohne Silikon und Narben, als Ergebnis vollkommen natürliche größere Brüste. Diese Technik eignet sich außerdem hervorragend für Frauen, die mit der Brustvergrößerung auch eine kleine Körperformung verbinden wollen. Das Stammzell-angereicherte Eigenfett verjüngt aufgrund des hohen Stammzellgehalts des implantierten Fettes die Brüste über 40-Jähriger Frauen sichtlich. Die Technik wird auch für Gesichtsverjüngungen und – eine weitere wichtige Behandlung aus dem Repertoire der „Neuen Kosmetischen Chirurgie“ – für das Facelift ohne Skalpell und die Verjüngung von Händen, dem Dekolleté oder anderen Körperpartien angewandt.

F: Forschen weltweit noch weitere Mediziner in diesem Bereich?

A: Dr. Yoshimura von der Cellport Clinic ist einer von ihnen, ein weiterer Dr. Kamakura vom Kyushu Hospital. Die beiden arbeiten in Tokio.

Ihr DDr. Heinrich

Hormontherapie mit Testosteron beim Mann

13. April 2010

Während in Österreich unter Fachärzten noch heiß darüber debattiert wird, ob man Männern nun ab einem bestimmten Alter Testosteron geben sollte, oder ob dies nicht eigentlich ein Kunstfehler wäre, wird auf führenden Fach-Kongressen im Ausland nur mehr über das „ab wann“ und über die Dosis bei der hormonellen Regeneration diskutiert.

Es ist längst erwiesen, daß viele ästhetische und gesundheitliche Probleme des Alterns direkt auf Hormonmangel zurückzuführen und daher folgerichtig mittels durchdachter Substitution zu behandeln sind. Dazu gehört auch der Formenkreis der „Burnout“-Beschwerden bei über 30-Jährigen, weil der Begriff „Burnout“ einfach einen Zustand der Überlastung und Ermüdung der Hormondrüsen aufgrund chronischen Stresses beschreibt.

Wichtig bei einer durchdachten hormonellen Regeneration ist die Verwendung von bioidentischen Hormonen, deren Molekularstruktur der echter Hormone gleicht; weiters die Ausbalancierung der substituierten Hormone mit sämtlichen anderen Körperhormonen, da diese miteinander kybernetisch verschaltet sind. Wird etwa bei Männern nur Testosteron oder bei Frauen nur Östrogen zugeführt kann es zu hormonellen Imbalancen kommen, die allerhand Nebenwirkungen verursachen können.

Natürlich muß eine hormonelle Regeneration stets unter Aufsicht eines spezialisierten Arztes geschehen. Der sollte dann schon Garant dafür sein, daß es zu keiner Hodenschrumpfung kommt!

Ihr DDr. Heinrich